Bauindustrie

Land Tirol nimmt Baustellenbetrieb wieder auf

Nach dem Stopp aller Baustellen im Straßenbau und im Wasserbau will das Bundesland Tirol bald all jene Baustellen wieder starten, auf denen die Arbeiter die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen einhalten können.

Bauindustrie Standort Tirol Coronavirus Bodenversiegelung

Nachdem das Land Tirol aufgrund der Corona-Situation vorübergehend alle Baustellen im Landesstraßennetz und auch im Wasserbau geschlossen hatte, soll nun die Wiederaufnahme all jener Baustellen erfolgen, an denen die Arbeiten unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen erfolgen können. Dies teilte das Land mit.

"Wir reihen uns damit in das stufenweise Hochfahren der Wirtschaft ein. Gemeinsam mit den Baufirmen wurden Baulos für Baulos individuelle Bewertungen vorgenommen und Konzepte erarbeitet", sagte LHStv. Josef Geisler (ÖVP). Das Auftragsvolumen im Straßen- und im Wasserbau betrage 56 Mio. Euro und trage wesentlich zur Beschäftigung in der Baubranche bei.

Im Bereich der Straßen vergebe das Land Tirol Bauaufträge mit einem Gesamtvolumen von 40 Mio. Euro pro Jahr. "Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Auftragsvolumen trotz der Bauunterbrechungen halten können", erklärte Christian Molzer, Vorstand der Abteilung Verkehr und Straße.

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"Im Wasserbau können aufgrund der Art der Bautätigkeit und der geringen Anzahl von Arbeitern auf der Baustelle die Schutzmaßnahmen grundsätzlich sehr gut eingehalten werden", sah Markus Federspiel, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft, keinen großen Mehraufwand. 17 Wasserbaustellen sollen nach Ostern unter Einhaltung der erforderlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgenommen werden. Weitere Baustellen folgen Ende April/Anfang Mai sowie planmäßig in der Niedrigwasserperiode 2020/2021. In Summe umfasse das heurige Jahresbauprogramm im Wasserbau 45 Bauprojekte mit einem Auftragsvolumen von 16 Mio. Euro. (apa/red)

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