Erdgas

Gewinnplus bei Snam, einem Mitbesitzer der Gas Connect Austria

Der italienische Gasnetzbetreiber Snam, dem knapp die Hälfte der Anteile an der OMV-Pipelinetochter Gas Connect Austria gehört, meldet für die ersten drei Quartale einen deutlich gestiegenen Gewinn.

Der italienische Gasnetz-Betreiber Snam, der 2016 mit der deutschen Allianz Capital Partners einen 49-Prozent-Anteil an der OMV-Pipelinetochter Gas Connect Austria (GCA) übernommen hat, hat in den ersten drei Quartalen 2019 seinen Gewinn um 9,3 Prozent auf 857 Mio. Euro gesteigert. Der Umsatz kletterte um 4,3 Prozent auf 1,954 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 3,2 Prozent auf 1,125 Milliarden Euro. Die Investitionen im technischen Bereich betrugen 650 Mio. Euro, teilte der Konzern in einer Presseaussendung am Mittwoch mit. Laut dem Entwicklungsplan bis 2022, der Investitionen in Höhe von 5,7 Mrd. Euro vorsieht, will der Konzern seinen Nettogewinn jährlich um vier Prozent steigern.

Snam hatte zusammen mit der Allianz Capital Partners das 49-prozentige GCA-Paket für 601 Mio. Euro erworben. Die Gas Connect Austria betreibt ein mehr als 900 Kilometer langes Erdgas-Hochdruckleitungsnetz in Österreich. Snam ist in Österreich mit 84,47 Prozent Mehrheitseigentümer der Trans Austria Gasleitung GmbH (TAG), 15,53 Prozent gehören der Gas Connect Austria. Die TAG ist eine der wichtigsten Transportleitungen für die Erdgas-Versorgung Österreichs, Italiens, Sloweniens und Kroatiens. (apa/red)