Steuertipp

Update Steuern

Themen: USt­-Pflicht in der Schweiz – Änderungen ab 1.1.2018 und Angleichung von Arbeitern und Angestellten.

USt­-Pflicht in der Schweiz – Änderungen ab 1.1.2018

Aufgrund von Änderungen im Schweizer USt­-Recht kommt es für ausländische Unternehmer, die Leistungen in der Schweiz erbringen, zu Verschärfungen.

Aktuell werden ausländische Unternehmen umsatzsteuerpflichtig, wenn sie in der Schweiz steuerbare Leistungen von jährlich CHF 100.000 erbringen. Ab 1.1.2018 ist jedoch der weltweite Umsatz eines Unternehmers für die USt-Pflicht in der Schweiz maßgebend. Somit können Unternehmen mit Sitz im Ausland ab einem schweizerischen Umsatz von CHF 1 umsatzpflichtig werden.

Unternehmen, die aufgrund dieser Änderungen umsatzsteuerpflichtig werden, sind verpflichtet, sich bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung zu registrieren, gleichzeitig ist ein Fiskalvertreter in der Schweiz zu benennen.

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Ab 1.1.2018 beträgt der Normalsteuersatz 7,7 %, für Beherbergungsleistungen 3,7 % und der Reduzierte USt­-Satz 2,5 %.

Angleichung von Arbeitern und Angestellten

Mit der im Oktober 2017 beschlossenen Angleichung arbeitsrechtlicher Bestimmungen für Angestellte und Arbeiter wurden insbesondere die Regeln zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sowie die Kündigungsfristen geändert.

Große Unterschiede zwischen den beiden Beschäftigtengruppen bleiben weiterhin bei den Entlassungsgründen oder beim kollektiven Arbeitsrecht, etwa getrennte Betriebsräte und Kollektivverträge für Arbeiter und Angestellte. 

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