Rüstungsindustrie

Eurofighter für Österreich: Prozess gegen Airbus endet mit Bewährungsstrafen

Im Verfahren um die Lieferung von Kampfflugzeugen an die Republik Österreich hat ein Gericht in München den Prozess mit zwei Bewährungsstrafen beendet. Airbus hat im Vorjahr eine Geldbuße in München gezahlt.

In der Airbus-Korruptionsaffäre um den Verkauf von Eurofightern an Österreich hat ein Münchner Gericht zwei Beteiligte zu Bewährungsstrafen verurteilt. Ein früherer Airbus-Manager und ein weiterer Beschuldigter hätten Freiheitsstrafen wegen schwerer Untreue und Beihilfe dazu akzeptiert, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München.

Das Urteil sei ohne Verhandlung in einem Strafbefehlsverfahren und deswegen nicht öffentlich ergangen. Die Verfahren gegen weitere Beschuldigte seien eingestellt worden, teils gegen Geldauflagen oder wegen Strafverfahren in Österreich im gleichen Zusammenhang. Damit sei das Münchner Korruptionsverfahren um den Eurofighter-Verkauf an Österreich abgeschlossen. Der Konzern Airbus hatte deshalb bereits im Februar 2018 eine Geldbuße in München gezahlt. (reuters/apa/red)

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