Maschinenbau

Ergebniseinbruch beim oberösterreichischen Wasseraufbereiter BWT

Bei steigenden Umsätzen ist das operative Ergebnis des oberösterreichischen Wasseraufbereiters um knapp ein Fünftel zurückgegangen. Auf der Hauptbersammlung haben Aktionäre von BWT unlängst den Managern die Entlastung verweigert.

Der oberösterreichische Wasseraufbereiter BWT AG hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2017 um 10,2 Prozent auf 340,1 Mio. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) brach im Vergleich zum Halbjahr 2016 aber von 18,1 Mio. auf 8,4 Mio. Euro ein. Auch der Gewinn ging um mehr als 50 Prozent zurück.

Der Gewinn (Konzernergebnis nach Minderheiten) sank von 12,7 auf 5,9 Mio. Euro (minus 53,6 Prozent). Die Mitarbeiterzahl wurde von 3.448 auf 3.272 Personen gesenkt. Die Eigenkapitalquote blieb verglichen zum 30. Juni 2016 stabil bei 39,3 Prozent.

Auf der Hauptversammlung von BWT wurde kürzlich ein Gesellschafterausschluss beschlossen, aber den Managern die Entlastung verweigert.

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Bereinigt um Veränderungen der Konzernstruktur und Umrechnungskursänderung lag der Konzernumsatz um 7,2 Prozent über dem Vorjahresniveau, heißt es im Halbjahresfinanzbericht weiters. (apa/red)

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