Personalia

Energie Steiermark ernennt neue Vorstände für slowakische Tochter

Die Energie Steiermark ist der zweitgrößte Wärmeversorger der Slowakei. Die Leitung des Geschäfts übernehmen jetzt Ondrej Borgula und Christoph Varga.

Die Energie Steiermark hat mit 1. Juni die beiden Vorstandsposten ihrer slowakischen Fernwärmetochter Stefe SK neu besetzt: Auf den Vorstandsvorsitzenden Josef Landschützer folgt Ondrej Borgula, Landschützer wechselt als Vertriebschef in die Energie Steiermark AG. Zweiter Vorstand wurde der Steirer Christoph Varga, wie die Hauptversammlung beschlossen hat.

Ondrej Borgula war bereits bisher zweiter Vorstand der Stefe, nun rückte er an die Spitze. Der 40 Jahre alte Slowake ist seit mehr als 17 Jahren in verschiedensten Funktionen für den Konzern tätig, leitete 10 Jahre lang operativ die größte Tochtergesellschaft in Banska Bystrica und war bereits seit Beginn 2016 Vorstandsmitglied der Stefe SK.

Das zweite Vorstandsmitglied Christoph Varga (36) ist promovierter Verfahrenstechniker und seit zwei Jahren im Unternehmen. Nach dem Besuch des Stiftsgymnasiums Admont studierte der Obersteirer aus Altenmarkt bei St. Gallen Technische Chemie an der TU Wien und arbeitete in weiterer Folge u. a. an internationalen Forschungsprojekten im Biomassekraftwerk in Güssing. Innerhalb der Stefe SK war er zuletzt Berater des Vorstands in technischen Fragen, technischer Direktor und Geschäftsführer der Erzeugungsgesellschaft Stefe ECB mit Biomasseanlagen in drei Städten.

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Energie Steiermark zweitgrößter Wärmeversorger der Slowakei

Die Energie Steiermark ist in den vergangenen Jahren zum zweitgrößten Wärmeversorger der Slowakei gewachsen. Rund 250.000 Kunden werden in mehr als 20 Städten über das Tochterunternehmen Stefe SK mit Wärme und Energiedienstleistungen betreut. Der Anteil an Biomasse liegt bei rund 30 Prozent.

Die Energie Steiermark beschäftigt außerhalb Österreichs insgesamt rund 350 Mitarbeiter und erzielte mit dem Bereich Fernwärme - hier liegt der Fokus auf der Slowakei - zuletzt einen Umsatz von über 100 Mio. Euro. (apa/red)