Serie EC Austria

Die Systemerhalter

Remote Working und sichere Firmennetze, die Unterstützung kritischer Infrastrukturbetreiber oder ganzer Produktionsstandorte: IT-Dienstleister sind aktuell bei rascher Verfügbarkeit von IT-Services zum Gegensteuern gefragt.

Vielen IT-Anbietern kommt im aktuellen Krisenmodus eine besonders relevante Rolle zu, und das betrifft die sichere Gewährleistung systemkritischer Infrastrukturen wie auch die Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufs bei Betrieben. Aufbauend auf Innovationen im Bereich intelligenter Sensorik und Kameratechnologien hat Kapsch BusinessCom etwa eine Anwendung zur intelligenten Steuerung von Arbeits- und Besuchsbereichen entwickelt. Die „Smart Crowd Management“ genannte Lösung ist als modularer Baukasten für Bereiche wie Empfang, Registrierung, Geschäftseingänge oder Arbeitsumgebungen ausgelegt. „Hier kommen viele Menschen zusammen und hier braucht es eine intelligente Steuerung und Betreuung“, sagt Jochen Borenich, Mitglied des Vorstands bei Kapsch BusinessCom.

Durch Kameras und Sensoren können Ein- und Ausgänge sowie unterschiedliche Geschäfts- und Arbeitsbereiche standortübergreifend überwacht werden. Gleichzeitig werden die Daten gesammelt sowie analysiert und können über Dashboards übersichtlich dargestellt werden. Inkludiert ist auch die Möglichkeit, eine automatische Alarmauslösung für mobile Geräte zu generieren. „So kann sichergestellt werden, dass sich immer die zugelassene Anzahl an Personen im Gebäude oder Geschäft befindet“, so Borenich.

Fiebermessung als weiteres Modul

Ein weiteres Modul ist die Möglichkeit einer Fiebermessung über mobile oder stationäre Geräte. Technologische Basis hierfür sind Fieberwärmebildkameras, die Personen mit erhöhter Temperatur kontaktlos identifizieren können. Die auch über größere Reichweiten genau einsetzbaren Kameras reduzieren das Risiko von Kreuzinfektionen und sie gewährleisten die Nachvollziehbarkeit sowie Informationsgenauigkeit durch die Kombination von Fiebererfassung und menschlicher Körpererkennung. „Durch die Verfügbarkeit bedarfsgerechter Produkttypen für unterschiedliche Szenarien und eine automatisierte Alarmauslösung können Aufwand wie Kosten erheblich reduziert und die Effizienz gesteigert werden“, ergänzt Borenich.

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Neue Remote-Lizenzmodelle

Generell reicht die Bandbreite der krisenbedingt nachgefragten IT-Dienste von einfachen Internetanwendungen bis hin zu komplexeren Implementierungen in das jeweilige Firmensystem. „Grundsätzlich steht die Aufrechterhaltung für alle unsere Kunden im Vordergrund, und dann gibt es besonders wichtige Segmente wie Telekombetreiber, Infrastrukturerhalter wie eine Asfinag und ÖBB oder auch Energieversorger und Transportunternehmer“, erzählt Peter Lenz, Managing Director der kürzlich neu geschaffenen Region Alpine Österreich und Schweiz bei T-Systems.

Aktuell besonders hilfreich für bedarfsorientiert nutzbare IT-Dienste ist Cloud Computing. Die Services werden für Unternehmen über externe Rechenzentren erbracht und lassen sich bei Bandbreite wie benötigten Software-Applikationen flexibel skalieren. Der derzeit wichtigste Bereich, der verlässlich funktionieren muss, ist das Gesundheitswesen. „T-Systems stellt für zahlreiche Spitalsbetreiber das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) sowie medizinische Subsysteme bereit, und hier braucht es klarerweise eine absolut sichere Verfügbarkeit“, so Lenz.

Die derzeit besonders gefragten Remote-Arbeitsplätze benötigen dann auch hochverfügbare Netzwerkkapazitäten, flexible Bandbreiten in den Rechenzentren und einen gesonderten Fokus auf das Thema Sicherheit. Für einige der wichtigsten Remote-Lösungen hat T-Systems neue Lizenzmodelle erarbeitet, um diese nun zu reduzierten Preisen anbieten zu können. „Wir verfügen zudem über zentrale Plattformen für VPN-Zugangsmöglichkeiten (Virtual-Private-Networks), die rasch in die Infrastruktur von Betrieben integriert werden können“, erklärt Peter Lenz.

Verkaufen über Onlineshop

Während nun die Industrie ihre Produktion einigermaßen aufrechterhalten kann, sind nahezu alle Einzelhandelsbetriebe und Dienstleister krisenbedingt besonders eingeschränkt. Der Zahlungsdienstleister Wirecard hat nun eine Initiative gestartet, um diese stark betroffenen Branchen zu unterstützen.

„Ein Großteil der stationären Händler und Dienstleister ist mit massiven Geschäftseinbußen konfrontiert. In diesen wirtschaftlich überaus herausfordernden Zeiten müssen Unternehmen mehr denn je zusammenhalten“, sagt Roland Toch, Managing Director von Wirecard Central Eastern Europe.

Wirecard bietet kostenlose Lösungen für digitale Zahlungsformen und Internetshops sowie eine schnelle Integration sofort verfügbarer Shop-Pakete an. Bestandteil ist etwa der Internetshop „SUPR“ mit der Bezahllösung „Smart Tarif“ oder das weitergehende, international einsetzbare Checkout-Portal, wo bereits alle gängigen Zahlungsarten wie Kreditkarten, Sofort oder PayPal integriert sind. Beide Paketlösungen werden für einen Zeitraum von sechs Monaten kostenlos zur Verfügung gestellt, und beim Checkout-Portal sind auch die Shop-Extensions zu Shopsystemen wie Magento oder Shopware kostenfrei enthalten.

Point-of-Sale und Pay-by-Link

„Damit ist sowohl ein rascher Einstieg in den E-Commerce möglich wie auch eine sofort umsetzbare internationale Online-Präsenz. Wir bieten Händlern zudem kostenlose Beratungsservices zur Effizienzsteigerung ihrer Internetshops“, unterstreicht Toch. Händlern, die auf persönliche Interaktionen angewiesen sind, stellt Wirecard einen smarten Terminal direkt für den Point-of-Sale bereit. Den Händler-Kunden wird damit eine sichere wie kontaktlose Zahlung ermöglicht, und auch diese Anwendung erhalten Betriebe nun für die ersten sechs Monate kostenfrei.

Ein weiteres aktuell kostenloses Service von Wirecard ist für Unternehmen jeder Art geeignet. Mittels „Pay-by-Link“ können Betriebe ihren Kunden auch ohne Online-Präsenz (oder in Ergänzung dazu) digitale Bezahlmöglichkeiten anbieten. Der Zahlungslink kann vor der Lieferung von Ware oder Dienstleistung via E-Mail oder Textnachricht an Kunden versendet werden. „Betriebe können damit etwa Vorbestellungen entgegennehmen. Das sichert die Bezahlung und macht zudem den Einsatz von Bargeld überflüssig“, erläutert Roland Toch.

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