Windkraft

Deutsche Energiewende: Windenergie hat Braunkohle schon überholt

Die etwa 30.000 Windräder in Deutschland lieferten bis Mitte Dezember 118 Terawattstunden Strom - das ist zum ersten Mal mehr Strom als aus Braunkohle gewonnen wurde. Damit ist Windenergie erstmals wichtigster Energieträger in der Stromerzeugung.

Windenergie hat in diesem Jahr soviel Leistung wie noch nie zur Stromerzeugung beigetragen und damit die Braunkohle als wichtigsten Energieträger überholt. Vor allem wegen starker Winde erzeugten die rund 30.000 Windräder in Deutschland bis Mitte Dezember 118 Terawattstunden Strom, wie der Bundesverband Windenergie in Berlin mitteilt.

Die Gesamterzeugung des Vorjahres sei bereits Ende November erreicht und übertroffen worden. Damit sei die Windenergie erstmals vor der Braunkohle der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung. Im laufenden Jahr trage sie 24 Prozent zur Nettostromerzeugung bei, Braunkohle 20 Prozent und Atomenergie 14 Prozent.

Erneuerbare: Beim Strom mit einem Anteil von 46 Prozent

Insgesamt liegen jedoch fossile Energieträger plus Atomkraft mit 54 Prozent des netto erzeugten Stroms noch immer vor den erneuerbaren Energien mit 46 Prozent. Der Anteil der Erneuerbaren nimmt kontinuierlich zu und soll 65 Prozent bis 2030 erreichen.

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Gegenwärtig stockt jedoch der Ausbau der Windenergie; es werden kaum neue Anlagen errichtet. Zudem macht die Stromerzeugung nur einen Anteil von ungefähr einem Fünftel des Energieverbrauchs aus. Insgesamt kommen erneuerbare Energien auf einen Anteil von rund 15 Prozent an der Energieversorgung in Deutschland. (dpa/apa/red)

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