Elektromobilität

Chinesisches Batteriewerk in Deutschland wird größer als Teslas Gigafactory

Der chinesische Batteriezellhersteller CATL korrigiert seine Pläne für seine Fabrik in Erfurt nach oben.

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Im deutschen Bundesland Thüringen wird eine der größten Batteriezellen-Fabriken für Elektroautos in Europa gebaut. Erster Kunde des neuen Werkes bei Erfurt, das vom chinesischen Hersteller CATL (Contemporary Amperex Technology Ltd.) errichtet wird, ist BMW. Das Unternehmen hat bereits einen Milliarden-Auftrag an die Chinesen vergeben. CATL will bis 2022 rund 240 Millionen Euro in das Werk im Industriegebiet "Erfurter Kreuz" investieren und dort 600 neue Arbeitsplätze schaffen.

Grösser als Teslas Gigafactory.

Wie jetzt bekannt wurde, dürfte die Batteriezellfabrik ideutlich größer ausfallen als bisher geplant, denn man korrigiert die Pläne für die Fabrik in Erfurt nach oben. Wie das Branchenmagazin electrive.net berichtet legen die CATL-Verantwortlichen das Werk für eine Kapazität von 60 bis 100 GWh aus - rund dem vierfachen dessen, was derzeit in Teslas Giga-Factory produziert wird.

Steigender Bedarf.

Mehrere Unternehmen planen derzeit die Errichtung von Batteriezellen-Fabriken in Mitteleuropa. Wegen der stark wachsenden Zahl von Elektroautos in Europa steigt in den nächsten Jahren auch die Nachfrage nach Batterien sowie Batteriezellen rasant. VW, Daimler und BMW kaufen Zellen in Asien und bauen diese dann selbst zu großen Akkus für ihre Elektroautos zusammen.

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