Coronakrise

Chinas Elektroautobauer BYD: Sehr viel Geld mit Masken verdient

Von China aus hat sich das Coronavirus weltweit ausgebreitet und inzwischen Millionen Menschen getötet. Die Industrie Chinas kam am schnellsten aus der Krise wieder heraus - und einige Industriebetriebe haben sogar massiv von der Seuche profitiert. Zum Beispiel der Elektroautobauer BYD.

Der chinesische Elektroautobauer BYD hat den Gewinn fast verdreifacht - nach eigenen Angaben auch deshalb, weil der Konzern in der Coronakrise auch zu einem der großen Hersteller von Atemschutzmasken aufgestiegen ist. Der Nettogewinn sprang im abgelaufenen Jahr um 162 Prozent auf 4,2 Milliarden Yuan (rund 550 Millionen Euro), mehr als Analysten erwartet hatten.

An BYD ist auch Warren Buffett beteiligt

Der Autoabsatz des in Shenzhen ansässigen Unternehmens, an dem der US-Investor Warren Buffett beteiligt ist, sank dagegen wegen der Pandemie 2020 um 7,5 Prozent auf rund 427.000 Fahrzeuge. Die Größenordnung des Maskengeschäfts nannte BYD (Build Your Dreams) nicht. Im Mai hatte der Partner des deutschen Autobauers, der auch Batterien für E-Autos herstellt, mitgeteilt, er könne 50 Millionen Masken pro Tag fertigen. (reuters/apa/red)

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