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Chemische Industrie: Verhandlungen zum KV ohne Ergebnis

Nachdem in der chemischen Industrie in Österreich die dritte Runde der KV-Verhandlungen ohne Ergebnis verlaufen ist, plant die Gewerkschaft mit Protestaktionen in den Betrieben in der nächsten Woche.

Nachdem die dritte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen in der Chemischen Industrie vergangene Woche gescheitert ist, plant die Gewerkschaft nächste Woche Protestaktionen in den Betrieben. Zuletzt haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp eine Online-Betriebsrätekonferenz mit mehr als 100 Personen abgehalten und dabei die gewerkschaftlichen Aktionen beschlossen.

"Die Sicherheitsvorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus werden bei den Protestaktionen selbstverständlich eingehalten werden, die Unzufriedenheit der Beschäftigten mit dem vorliegenden Angebot werden die Unternehmen trotzdem spüren", so die Verhandlungsleiter Alfred Artmäuer (PRO-GE) und Günther Gallistl (GPA-djp).

Die Arbeitgeber boten zuletzt 1,45 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung. Rund 250 Unternehmen der chemischen Industrie beschäftigen in Österreich rund 45.000 Mitarbeiter. Zu den größten Chemieunternehmen gehören hierzulande unter anderem Borealis, Donau Chemie, Henkel, Sabic und Treibacher. (apa/red)