Windkraftindustrie

Chef des Windturbinen-Herstellers Senvion tritt zurück

Der deutsche Windkraftanlagen-Hersteller Senvion braucht einen neuen Vorstandschef. Amtsinhaber Jürgen Geißinger ist nach fast zweieinhalb Jahren im Amt mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, wie das Unternehmen mitteilte. Einen Grund dafür nannte Senvion nicht.

Übergangsweise übernimmt Finanzvorstand Kumar Manav Sharma Geißingers Aufgaben. Der bisher für den Vertrieb zuständige David Hardy rückt in den Vorstand auf. Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger sei weit fortgeschritten, erklärte Senvion.

Geißinger war lange Jahre Chef von Schaeffler

Geißinger war als langjähriger Chef des Autozulieferers Schaeffler bekanntgeworden. Er hatte Senvion 2016 mühsam an die Börse geführt.

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Mit Geißingers Abgang läute Senvion "die nächste Phase des Wachstumskurses und der internationalen Expansion ein", hieß es in der Mitteilung. Geißinger habe die Kosten gesenkt und neue Märkte für Senvion erschlossen. Im ersten Quartal war der Umsatz um ein Drittel auf 256 Mio. Euro eingebrochen, der Auftragseingang stieg allerdings um 37 Prozent.

Die ehemalige Repower gehört mehrheitlich Finanzinvestoren, nachdem sich die indische Suzlon Energy übernommen hatte. (reuters/apa/red)

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