Aluminium

Amag baut eine riesige PV-Anlage

Der oberösterreichische Aluminiumkonzern wird jetzt auch Stromerzeuger: Auf den Dächern des neuen Werks in Ranshofen geht bald eine PV-Anlage mit einer Leistung von knapp sieben MWpeak in Betrieb. Der Strom soll zur Gänze in die eigene Produktion fließen, so Konzernchef Gerald Mayer.

Auf einer Fläche von 55.000 m², das entspricht etwa acht Fußballfeldern, errichtet die Amag die größte Aufdach-Photovoltaikanlage Österreichs. Das Investitionsvoumen dieses Projektes beläuft sich dabei auf mehrere Millionen Euro. Pro Jahr erzeugt die Anlage, die sich auf den Dächern des neuen Werks befinden wird, rund 6 GWh Strom. Das entspricht dem Verbrauch von ungefähr 1.700 Haushalten. Zusätzlich wird die Dachanlage noch durch eine Freiflächenanlage im Umfang von 2.600 m² ergänzt.

Konzernchef Mayer: Sonnenstrom für den Eigenbedarf

„Als Recyclingspezialist liegt uns der nachhaltige Umgang mit nur begrenzt vorhandenen Ressourcen sozusagen in den Genen. Wir haben daher eine klare Energiestrategie, die neben der Steigerung der Energieeffizienz auch den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien vorsieht. Der mit der neuen Anlage erzeugte grüne Strom wird zur Gänze von der Amag selbst konsumiert. Das Projekt fügt sich somit nahtlos in unser strategisches Energiemanagementkonzept ein und entspricht dabei gleichzeitig auch den langfristigen Zielen in Österreich und der EU zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Dekarbonisierung", erklärt Amag CEO Gerald Mayer.

Die Gesamtleistung der geplanten Anlagen (Dach- und Freiflächen) beläuft sich auf 6,9 MWpeak und einer jährlichen Stromerzeugung von 6,7 GWh. Mit den Arbeiten zur Errichtung soll noch dieses Jahr begonnen werden. Der Abschluss ist für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant. Betreut und umgesetzt wird das Projekt vom oberösterreichischen Photovoltaik-Spezialisten Clean Capital Energy (CCE) aus Garsten. (red)