Elektroautos

Österreich hat bisher vier Millionen Euro für Elektroautos ausgezahlt

Die Republik zahlt 4.000 Euro beim Kauf eines Elektroautos. Jetzt wird der Fördertopf um fünf Millionen Euro aufgestockt.

Die staatliche Förderung beim Kauf eines Elektroautos in Höhe von 4.000 Euro wird von den Österreichern angenommen: Seit dem Start im März haben sich Käufer von privaten Elektroautos mehr als vier Millionen Euro Bundesförderung abgeholt. Der Fördertopf wird jetzt um fünf Millionen Euro aufgestockt.

2.380 Förderanträge von Privaten sind bisher für eine Ankaufprämie eingegangen. Gemeinsam mit den Automobilimporteuren fördert das Verkehrsministerium den Erwerb von privaten E-Autos mit bis zu 4.000 Euro.

Österreich sei Europameister bei den E-Autos, sagt Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ). Seit Jahresbeginn wurden 4.674 reine Elektroautos und Hybride neu zugelassen, eine Steigerung von mehr als 45 Prozent im Vergleich zu 2016. E-Autobesitzer sparen im Schnitt 500 bis 600 Euro an Treibstoffkosten pro Jahr und auch Wartung und Versicherung seien günstiger, so Klimafonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel.

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Der private Kauf von Autos mit Elektro- oder Brennstoffzellenantrieb wird mit 4.000 Euro gefördert. Käufer von Hybridfahrzeugen erhalten 1.500 Euro. Die Anschaffung eines E-Zweirads wird mit 750 Euro unterstützt. Die Förderungen können für seit 1.1.2017 erworbene Fahrzeuge mit alternativem Antrieb beantragt werden. Der Kauf eines "intelligenten Ladekabels" oder einer "Wallbox"-Ladestation wird mit 200 Euro unterstützt.

Privatpersonen, Betriebe, Gemeinden und Vereine können die Förderung ihres E-Autos online hier beantragen (externer Link).

(apa/red)

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