E-Leasing-Vergleich : Elektroauto-Leasing: Anbieter für Elektromobilität im Vergleich

E Tankstelle mit Auto
© Adobe Stock

Seit drei Jahrzehnten beschäftigt sich Markus Untertrifaller mit Leasing. Er kennt sämtliche Fallstricke dieses Geschäfts. Einer davon ist die Bequemlichkeit der Kunden: „Bei Unternehmen sagen viele: ‚Sehr gut, ich muss nicht mehr zu meiner Hausbank gehen. Die im Autohaus machen das alles. Ich fülle eine Selbstauskunft aus, gebe die wirtschaftlichen Unterlagen her und alles ist erledigt.‘“ Praktisch jedes Kaufanbot inkludiert ein Leasingangebot. Gelockt wird dabei gerne mit vermeintlichen Rabatten und Boni.

Die Versuchung, so neue Fahrzeuge für die betriebliche Flotte zu leasen, ist groß, erklärt der unabhängige Leasingberater und Betreiber der Website leasingberatung.tirol. „Das wollen ja die Leute: Sie gehen als Interessent rein und mit dem Fixwert in der Finanzierung, mit der Versicherung und der Anmeldung wieder raus.“ Nur kann es halt sein, dass man diesen One-Stop-Shop Service teuer bezahlt. Wer Fahrzeuge least sollte unbedingt immer mehr als ein Angebot einholen. Unser aktueller INDUSTRIEMAGAZIN Leasingvergleich zeigt sehr deutlich: Die Differenzen hinsichtlich der Kosten sind enorm.

Redaktioneller Hinweis

Die Angebote wurden im Zeitraum April bis Mai extern unterstützt eingeholt und ausgewertet. Den Leasinganbietern wurde nicht offen gelegt, dass über das Angebot berichtet würde. Die Autoren dieses Artikels treten unter Pseudonym auf, da INDUSTRIEMAGAZIN in Artikelserien weitere Erhebungen und Vergleichsformate plant.

Elektroauto: Angebotseinholung im Vergleich

Wir haben bei 13 Unternehmen an die Tür geklopft und um Angebote für einen VW ID.4 Pro Performance und einen Tesla Model 3 Long Range gebeten. Die Parameter: Leasingvertrag für drei Jahre, 25.000 Kilometer pro Jahr und 15.000 Euro Anzahlung.

Ersucht haben wir um ein Operating Leasing Angebot mit fixer Verzinsung. Alternativ haben wir auch variable Verzinsung oder ein Restwert Leasing Offert akzeptiert. Zusätzlich haben wir gefragt, ob es möglich wäre, auch die notwendige Ladeinfrastruktur zu leasen.

Spannend im Bereich des E-Auto Leasings ist die Tatsache, dass es neben den bekannten Leasingbanken auch neue Unternehmen gibt, die mit alternativen Ansätzen Stromer vermieten. Zwei dieser „jungen Wilden“ – Instadrive und Vibe – haben wir in den Vergleich mitaufgenommen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, an ein Offert zu kommen: Kontaktformulare, E-Mail oder Onlinerechner. Unter unseren Vergleichskandidaten bieten diesen allerdings nur die Uniqa, Raiffeisen und sLeasing an. Eine digitalisierte Antragsstrecke findet man bei Instadrive und Vibe. Nach dem Ausfüllen der Daten auf der Website erhält man sofort (Instadrive) bzw. innerhalb einer Stunde (Vibe) ein Angebot per Mail, das auch gleich online bestätigt werden kann.

Willkommen im 21. Jahrhundert. Wie weit die klassischen Anbieter von diesem Idealbild entfernt sind, zeigt das Extrembeispiel UniCredit: Dort erhält man ein Angebot nur, nachdem man eine Kundenerklärung ausfüllt und unterfertigt sowie eine ganze Reihe von Dokumenten vorlegt. Zusätzlich war die Antwort aus der UniCredit Leasing sehr unhöflich. Wir haben daher darauf verzichtet, diesen Anbieter im Vergleich zu berücksichtigen. Das gilt auch für die Alphabet Austria Fuhrparkmanagement GmbH. Diese wollte für ihr Erstoffert ebenso ein konkretes Händlerangebot hat das allerdings auf höfliche Art und Weise kommuniziert.

Bei allen anderen hat die Angebotseinholung mit der Übersendung der Herstellerkonfiguration der Fahrzeuge wunderbar geklappt. Generell lässt der Kundenkontakt nach Angebotslegung zu wünschen übrig. Von allen im Test angefragten Anbietern hat sich nur die Arval Austria anschließend nochmals gemeldet, um sich nach unserer Zufriedenheit oder eventuell offenen Fragen zu erkundigen. Nach Redaktionsschluss fragten auch Leaseplan und ALD nach. Allerdings erst circa einen Monat nach dem Angebot.

Vertragsvarianten und Kosten - VW ID.4 Pro Performance

Listenpreis (inkl. USt.): EUR 51.546,80
km-Leistung p.a.: 25.000
Laufzeit in Monaten: 36

Volkswagen ID.4
Angebotslegung für VW ID.4 Pro Performance - © Volkswagen AG
Anbieter Vertragsvariante Vergleichsrate bzw. -miete** Anzahlung Gesamtbelastung*** Kosten/km Kosten Mehr-km Refundierung Minder-km
ALD Operating, fix 454,06 14.949,00 31.295,16 0,417 0,33456 0,11460
Arval Operating, fix 530,82 15.000,00 34.109,52 0,455 0,20530 0,04140
easyleasing Restwert, variabel 570,49 15.000,00 35.777,64 0,477 n.a.; Restwert: EUR 18.041,38
Instadrive Miete 398,89 15.000,00 29.360,06 0,391 0,20000 0
Interleasing Operating, fix 454,06 14.940,00 31.286,16 0,417 0,20640 0,10320
Leaseplan Operating, fix 415,94 15.000,00 29.973,84 0,400 0,20724 0,08640
NV Leasing Operating, fix 510,82 15.000,00 33.609,52 0,448 0,22070 0,09810
Raiffeisen Leasing Operating, fix 451,46 15.000,00 31.472,56 0,420 0,37116 0,16704
sLeasing Operating, variabel 460,44 15.000,00 31.725,84 0,423 0,15464 0
Uniqa Leasing Restwert, variabel 424,60 15.000,00 30.465,60 0,406 n.a.; Restwert: EUR 24.000,00
VIBE Miete 878,49 0,00**** 31.625,66 0,422 1,14000 0
Alphabet wegen zu komplexer Modalitäten bei der Angebotseinholung nicht berücksichtigt
UniCredit Leasing wegen noch komplexerer Modalitäten bei der Angebotseinholung nicht berücksichtigt
**alle Werte inkl. USt.
***inkl. eventueller Bearbeitungsgebühr
****keine Anzahlung bei Vibe möglich; dafür Kaution von drei Bruttomonatsmieten

Den mangelnden Service erklärt Markus Untertrifaller damit, dass Autoleasing für die Banken ein absolutes Massengeschäft darstellt. „Die haben eine Flut an Anfragen und Abwicklungen und da gehen Angebote raus, wo oft acht von zehn nichts werden.“ Ergänzen muss man allerdings, dass die Häuser daran schon auch eine Mitschuld tragen, indem sie Mitarbeiter vorhalten, die die Offerte einzeln im Leasing-Programm errechnen müssen. Eine stupide Arbeit, die durch eine digitalisierte Antragsstrecke ersetzt werden könnte.

Betreffend Reaktionszeit auf unsere Anfrage war der Mietabo-Anbieter Instadrive der absolute Spitzenreiter. Die Angebote werden dort fast unmittelbar nach dem Ausfüllen der Onlinemaske automatisiert versendet. Aber auch Vibe muss sich mit dem Versand des Offerts nach 20 Minuten nicht verstecken.

Unter den „herkömmlichen“ Leasinggesellschaften haben wir von Raiffeisen-Leasing nach knapp eineinhalb Stunden ein Angebot erhalten. Danach folgte die Uniqa mit etwa zwei Stunden Wartezeit. Der Rest reiht sich in einer Zeitspanne von sechs Stunden bis hin zu mehreren Werktagen ein. Negativrekordhalter war die ALD mit vier Tagen. Sehr häufig wurden unsere Anfragen schlampig bearbeitet: Es fehlte ein Angebot, es wurde eine falsche Kilometerleistung angenommen, es wurden Dinge nachgefragt, die wir schon beantwortet hatten usw.

Vertragsvarianten und Kosten - Tesla Model 3 Long Range

Listenpreis (inkl. USt.): EUR 59.670
km-Leistung p.a.: 25.000
Laufzeit in Monaten: 36

Tesla Model 3 Long Range
Angebotslegung für Tesla Model 3 Long Range - © Tesla
Anbieter Vertragsvariante Vergleichsrate bzw. -miete** Anzahlung Gesamtbelastung*** Kosten/km Kosten Mehrkilometer Refundierung Minderkilometer
ALD Operating, fix 547,66 15.000,00 34.715,62 0,463 0,38412 0,13104
Arval Operating, fix 534,20 15.000,00 34.231,20 0,456 0,21320 0,04800
easyleasing Restwert, variabel 726,42 15.000,00 41.391,12 0,552 n.a.; Restwert: EUR 20.961,50
Instadrive Miete 513,91 15.000,00 33.500,69 0,447 0,20000 0
Interleasing Operating, fix 711,60 15.000,00 40.617,60 0,542 0,24360 0,12120
Leaseplan Operating, fix 495,30 15.000,00 32.830,80 0,438 0,15168 0,06552
NV Leasing Operating, fix 533,15 15.000,00 34.413,40 0,459 0,23030 0,10240
Raiffeisen Leasing Operating, fix 497,82 15.000,00 33.141,52 0,442 0,38172 0,17184
sLeasing Operating, variabel 679,41 15.000,00 39.608,76 0,528 0,17967 0
Uniqa Leasing Restwert, variabel 457,07 15.000,00 31.634,52 0,422 n.a.; Restwert: EUR 31.650,00
VIBE Miete 978,51 15.000,00 35.226,29 0,470 1,14000 0
Alphabet wegen zu komplexer Modalitäten bei der Angebotseinholung nicht berücksichtigt
UniCredit Leasing wegen noch komplexerer Modalitäten bei der Angebotseinholung nicht berücksichtigt
**alle Werte inkl. USt.
***inkl. eventueller Bearbeitungsgebühr
****keine Anzahlung bei Vibe möglich; dafür Kaution von drei Bruttomonatsmieten

Was ist speziell beim E-Auto Leasing?

Der markanteste Unterschied beim Leasen oder Mieten von E-Fahrzeugen im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren ist die Existenz digitaler Konkurrenten. Obwohl das Geschäft bei Instadrive oder Vibe in Minuten abgewickelt sein kann, konnten wir uns nicht über zu wenig Betreuung beklagen. Fragen oder Probleme wurden telefonisch geklärt. Das war bei den anderen Anbietern eher die Ausnahme.

Abstriche muss man bei den neuen Playern allerdings bei der Auswahl- und Gestaltungsmöglichkeit in Kauf nehmen. Die Modelle sind bereits vorkonfiguriert, sodass Sonderwünsche kaum berücksichtigt werden können. Bei Vibe gibt es die Möglichkeit, zwischen vorgegebenen Farben zu selektieren, wohingegen bei Instadrive auch einzelne Optionen in der Ausstattung wählbar sind.

Die Antworten auf unsere Anfrage, ob nicht gleich auch Ladeinfrastruktur mitgeleast werden könne, haben uns enttäuscht. Nur vier der angefragten Anbieter haben diese (naheliegende) Kombination im Portfolio: Uniqa, Raiffeisen, NV und Interleasing.

Das vielleicht gewichtigste Argument für das Leasen von E-Autos ist die günstige steuerliche Behandlung, erklärt Markus Untertrifaller. „Trotz höherer Kaufpreise sind die E-Autos da momentan absolut im Vorteil.“ Die NoVA entfällt und bis zu 40.000 Euro sind sie voll vorsteuerabzugsfähig; zwischen 40.000 und 80.000 Euro ist der Vorsteuerabzug mit 6.667,67 Euro gedeckelt, darüber entfällt er. Zusätzlich gibt es keinen Sachbezug für die private Nutzung von Dienstfahrzeugen. Die motorbezogene Versicherungssteuer ist für E-Autos ebenso kein Thema.

Unsicherheiten bestehen bei E-Autos im Hinblick auf die Einschätzung des Restwerts. Dieser angenommene Marktwert des Leasingobjekts nach Ende der Laufzeit wird beim Operating Leasing nicht angegeben, im Hintergrund für die Berechnung der monatlichen Rate aber schon verwendet. „Bei der Restwertgestaltung dieser Autos muss man schon überlegen“, meint auch Markus Untertrifaller. „Die Technologie ist noch nicht so ausgereift, dass man sagen kann, wie ist das in drei oder vier Jahren. Das betrifft speziell die Batterieleistung, die Ladekapazitäten.“ Die Frage, zu welchem Preis man das Auto nach Laufzeitende verwerten kann, wird von den Anbietern sehr unterschiedlich beantwortet. Auch daher rühren die sehr breit gestreuten monatlichen Kosten der einzelnen Angebote (siehe Kasten).

Servicequalität - Pro und Contra

Womit Anbieter punkten - und was beim Service verbesserungsfähig ist.

Anbieter Plus Minus Servicebewertung (Schulnotenprinzip)
ALD All-in (Leasing, Service, Versicherung) möglich Antworten und Angebote zwar ausführlich, aber lange Wartezeit 4
Arval All-in (Leasing, Service, Versicherung) möglich; aktive Nachfrage nach Offertlegung etwas längere Wartezeit auf Angebote 2
easyleasing schnelle Reaktion bei Fragen kein Operating Leasing, Restwertrisiko beim Kunden; unvollständiges Angebot 3
Instadrive All-in; digitale Abwicklung geringe Konfigurationsmöglichkeiten; kein Ankaufspreis angegeben; schwierige Vergleichbarkeit 1
Interleasing Leasing für Ladeinfrastruktur wird angeboten; rasche Kontaktaufnahme per Telefon 2
Leaseplan All-in (Leasing, Service, Versicherung) möglich Wartezeit von mehreren Tagen; Frage wurde erst auf Nachfrage beantwortet 3
NV Leasing Leasing für Ladeinfrastruktur wird angeboten vermeidbare "Kommunikationsschleife": zusätzliche Nachfrage trotz Telefonat 2
Raiffeisen Leasing Leasing für Ladeinfrastruktur wird angeboten; Leasingrechner verfügbar; All-in (Leasing, Service, Versicherung) möglich 1
sLeasing Leasingrechner verfügbar kein Fixzinsangebot; Fehler im Angebot; keine klare Info über Kosten von Mehrkilometern; falsche Dokumente verschickt 3
Uniqa Leasing Leasing für Ladeinfrastruktur wird angeboten; Leasingrechner verfügbar kein Operating Leasing, Restwertrisiko beim Kunden; hohe Restwertannahme 2
VIBE All-in; digitale Abwicklung keine Konfigurationsmöglichkeit; kein Ankaufspreis angegeben; schwierige Vergleichbarkeit; sehr hohe Kosten für Mehrkilometer 2
Alphabet wegen zu komplexer Modalitäten bei der Angebotseinholung nicht berücksichtigt 4
UniCredit Leasing wegen noch komplexerer Modalitäten bei der Angebotseinholung nicht berücksichtigt 5

Anrechnen gegen die Intransparenz

Wenn man die Angebote dann auf dem Tisch hat, beginnt die große Rechnerei. Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, muss man die Offerte auf einen Nenner bringen. Dabei ist beispielsweise zu beachten, dass manche Leasing-Banken von den Preisen der Fahrzeuge ungefragt Rabatte abziehen. Eine Praxis, die für Markus Untertrifaller „überhaupt nicht geht“. Das führt etwa dazu, dass der Kaufpreis für den Tesla zwischen 50.000 und 60.000 Euro schwankt. Entsprechend ist unter Verwendung von Restwertannahmen eine vergleichbare Leasing-Rate zum Listenpreis zu berechnen.

Ebenso kann man die Listenpreise der Wagen bei Vibe oder Instadrive bestenfalls erahnen. Die Autos sind vorkonfiguriert und man muss daher versuchen, bei den herkömmlichen Anbietern vergleichbare Modelle anzufragen.

Zu allem Überdruss werden unterschiedlichste Leistungspakete angeboten. Zur üblichen Finanzierungsrate bzw. monatlichen Miete kommen häufig noch Versicherungen und Servicepakete hinzu. Die Servicekomponenten (Pickerl, Vignette, Reifenservice, Serviceintervalle) und die Versicherung (Haftpflicht und Vollkasko) haben wir rausgerechnet. Wo die Preise dafür nicht explizit angeführt waren, haben wir aus den übrigen Angeboten Durchschnittswerte errechnet.

Fazit: Die Angebote vergleichbar zu machen, ist harte Arbeit. Bewusst oder nicht, aber es scheint so, als würde Transparenz absichtlich erschwert.

Am Ende bleiben enorme Preisunterschiede

Und was stellen wir nach all der Rechnerei fest? Die Gesamtbelastung über 36 Monate schwankt beim VW ID.4 zwischen EUR 29.360 und EUR 35.778. Beim Tesla liegt das günstigste Angebot bei EUR 31.635 und das teuerste bei EUR 41.391. Der Billigstbieter (Uniqa) unterbreitete allerdings eine Restwertvariante mit einem recht hoch angesetzten Restwert. Dieser lag fast 11.000 Euro über jenem von easyleasing. Das heißt, hier verbleibt ein gewisses Verwertungsrisiko beim Leasingnehmer, und dieser muss beurteilen, ob dieses tragbar ist.

Nichtsdestotrotz sind die Differenzen beachtlich. Das sind dann schon Summen, wo man beim nächsten Mal darüber nachdenken sollte, das Erstoffert aus dem Autohaus vielleicht doch nicht unhinterfragt zu akzeptieren.

Die Gesamtsieger

Rang 1 holt Raffeisen Leasing. Die Preise sind ok, der Service ist bestens. Leasing für die Ladeinfrastruktur wurde uns angeboten, ein Leasingrechner ist verfügbar, ebenso ein All-in Paket mit Versicherung und Wartung.

Rang 2
geht an Instadrive. Überzeugend sind die Preise und die digitale Abwicklung. Ein echtes rundum und sorglos Produkt. Manko: Geringe Konfigurationsmöglichkeiten bei den Autos und die Tatsache, dass kein Ankaufspreis angegeben ist, erschweren die Vergleichbarkeit.

Rang 3
teilen sich ex aequo Uniqa Leasing und Leaseplan. Bei Uniqa sind die Preise top, Leasing für Ladeinfrastruktur wird angeboten und ein Leasingrechner ist verfügbar. Abzüge gibt es dafür, dass kein Operating Leasing angeboten wurde und im Restwert Offert ein vergleichsweise hoher Restwert angesetzt wurde.

Leaseplan punktet mit dem Preis und dem möglichen All-in Paket. Nicht so toll war der Service: Wartezeit von mehreren Tagen für das Angebot und Fragen wurden erst auf Nachfrage beantwortet.

Siegertreppchen E-Leasing
Siegerpodest: Rang 1 des E-Leasing-Vergleichs holt sich Raiffeisen Leasing. - © WEKA Industrie Medien; Adobe Stock; Logos: Raffeisen; Instadrive; Uniqa; Leaseplan

Redaktioneller Hinweis

Die Angebote wurden im Zeitraum April bis Mai extern unterstützt eingeholt und ausgewertet. Den Leasinganbietern wurde nicht offen gelegt, dass über das Angebot berichtet würde. Die Autoren dieses Artikels treten unter Pseudonym auf, da INDUSTRIEMAGAZIN in Artikelserien weitere Erhebungen und Vergleichsformate plant.