XPeng Österreich : XPeng: Der chinesische E-Autohersteller hinter der Magna-Produktion in Graz

Xpeng setzt auf Graz: Im Magna-Steyr-Werk läuft die Testproduktion der E-Limousine P7+ – ein strategischer Schritt für den Marktausbau in Europa

XPeng ist in Österreich noch eine kleine Automarke – doch bei Magna Steyr in Graz lässt der chinesische Elektroautohersteller bereits Modelle für den europäischen Markt fertigen.

- © Xpeng

XPeng ist auf Österreichs Straßen noch eine kleine Marke. Für die heimische Industrie ist der chinesische Elektroautohersteller aber bereits deutlich relevanter, als seine Zulassungszahlen vermuten lassen. Der Grund liegt in Graz: Magna Steyr produziert dort seit 2025 Elektroautos von XPeng für den europäischen Markt. Im September 2026 berichtete Reuters zudem, dass auch der neue G9L bei Magna in Österreich gefertigt werden soll. Damit wird Graz zu einem wichtigen Baustein der europäischen Expansion des chinesischen Herstellers.

Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil XPeng längst nicht mehr nur als weiterer chinesischer Autokonzern betrachtet werden kann. Das Unternehmen versucht, seine Fahrzeugsoftware, Elektronikarchitekturen, KI-Chips und Fahrerassistenzsysteme zu einem eigenen Geschäft mit anderen Autoherstellern auszubauen. Wichtigster Partner ist Volkswagen. Im zweiten Quartal 2026 stiegen XPengs Erlöse aus Dienstleistungen und sonstigen Geschäften gegenüber dem Vorjahr um 93,9 Prozent auf 2,70 Milliarden Renminbi. XPeng begründete das unter anderem mit Entwicklungsleistungen für einen Automobilhersteller; Reuters ordnet insbesondere die Zusammenarbeit mit Volkswagen als Kern des wachsenden Technologiegeschäfts ein.

Für Österreich treffen damit zwei Entwicklungen aufeinander: Ein chinesischer Technologie- und Autohersteller sucht eine industrielle Basis in Europa, während Magna Steyr seine Rolle als markenunabhängiger Auftragsfertiger für eine neue Generation von Herstellern ausbauen will. Genau darin liegt die eigentliche Bedeutung von XPeng für den Standort.

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Was macht XPeng? Autos, Software, KI-Chips und Fahrerassistenz

Die Bedeutung von XPeng lässt sich nicht allein an der Zahl verkaufter Autos messen. Der Konzern investiert ungewöhnlich stark in Software und Forschung. Ende 2025 beschäftigte XPeng 19.884 Menschen, nach 15.364 ein Jahr zuvor. Davon arbeiteten 8.845 oder 44,5 Prozent in Forschung und Entwicklung. Weitere 4.783 waren der Produktion und 5.501 dem Vertrieb und Marketing zugeordnet.

Diese Personalstruktur zeigt, wohin sich das Unternehmen entwickeln will. XPeng beschreibt sich inzwischen selbst als KI- beziehungsweise „Physical AI“-Unternehmen. Solche Eigenbezeichnungen sind mit Vorsicht zu behandeln. Wirtschaftlich relevant ist aber, dass daraus bereits Dienstleistungen entstehen, für die andere Autohersteller bezahlen.

Die Partnerschaft mit Volkswagen ist dafür das wichtigste Beispiel. Der deutsche Konzern vereinbarte 2023 eine Beteiligung von knapp fünf Prozent an XPeng für rund 700 Millionen US-Dollar. Ursprünglich sollte die Kooperation zwei Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt hervorbringen. Mittlerweile umfasst die Zusammenarbeit auch Elektronik- und Softwarearchitekturen.

Im September 2026 berichtete Reuters, XPeng wolle diese Technologien auch weiteren internationalen Herstellern anbieten. Genannt wurden unter anderem die elektrische und elektronische Fahrzeugarchitektur, Cockpit-Technologie, der selbst entwickelte Turing-AI-Chip und Fahrerassistenzsoftware. Damit versucht XPeng, einen Teil seiner hohen Entwicklungsausgaben über Lizenz- und Technologiegeschäfte zu refinanzieren.

XPeng im Faktencheck: Die wichtigsten Zahlen zum China-Hersteller

Das Kerngeschäft bleibt die Entwicklung und der Verkauf elektrischer Pkw. XPeng entwickelt nach eigenen Angaben wesentliche Komponenten seiner Fahrzeuge selbst, darunter Antriebsstrang, Elektronikarchitektur, Betriebssystem und Fahrerassistenzsoftware. Die Fahrzeuge werden überwiegend in China produziert.

Strategisch interessanter ist inzwischen das Geschäft rund um diese Technologien. Im zweiten Quartal 2026 entfielen 17,05 Milliarden RMB des Konzernumsatzes auf Fahrzeugverkäufe und 2,70 Milliarden RMB auf Dienstleistungen und andere Erlöse. Letztere wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 93,9 Prozent. XPeng führte das vor allem auf Entwicklungsleistungen für einen Autohersteller sowie auf Teile- und Zubehörverkäufe zurück.

Daneben investiert XPeng in Robotaxis und humanoide Roboter. Für den Roboter IRON stellte das Unternehmen kommerzielle Auslieferungen ab 2027 in Aussicht. Diese Bereiche befinden sich allerdings noch im Aufbau und sollten nicht mit einem bereits etablierten Kerngeschäft gleichgesetzt werden. Die wirtschaftliche Basis von XPeng ist weiterhin das Automobilgeschäft.

XPeng-Chef He Xiaopeng präsentiert den humanoiden Roboter Iron. Der chinesische Hersteller will sich zunehmend als Technologieanbieter positionieren.

- © XPeng
Kennzahl Xpeng
Sitz Guangzhou, China
Gründung 2014
CEO Xiaopeng He, Mitgründer, Chairman und CEO
Eigentümer Börsennotiert; Xiaopeng He kontrollierte laut Geschäftsbericht per Frühjahr 2026 rund 69 % der Stimmrechte. Volkswagen hielt rund 4,9 % der Aktien.
Mitarbeiter 19.884 per 31. Dezember 2025
Umsatz 2025 76,72 Mrd. RMB
Ergebnis 2025 Nettoverlust von 1,14 Mrd. RMB
Auslieferungen 2025 429.445 Fahrzeuge
Börse NYSE: XPEV; Hongkong: 9868
Österreich Vertrieb seit Oktober 2025; Fahrzeugfertigung durch Magna Steyr in Graz
Geschäftsfelder Elektrofahrzeuge, Fahrzeugsoftware, Fahrerassistenz, Elektronikarchitekturen, KI-Technologie

XPeng Zahlen: Starkes Wachstum, aber noch kein stabiler Gewinn

2025 war für XPeng ein Jahr außergewöhnlich starken Wachstums. Der Umsatz stieg um 87,7 Prozent auf 76,72 Milliarden RMB. Die Fahrzeugauslieferungen erhöhten sich um 125,9 Prozent auf 429.445 Einheiten. Die Bruttomarge verbesserte sich von 14,3 auf 18,9 Prozent. Gleichzeitig ging der Nettoverlust von 5,79 Milliarden auf 1,14 Milliarden RMB zurück.

Im vierten Quartal 2025 erreichte XPeng erstmals einen Quartalsgewinn: Der Nettogewinn belief sich auf rund 380 Millionen RMB. Das war ein wichtiger Meilenstein, bedeutete aber noch nicht, dass der Konzern nachhaltig profitabel geworden wäre.

Das zeigte sich 2026. Im zweiten Quartal wurden 103.295 Fahrzeuge ausgeliefert – nur 0,1 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 19,74 Milliarden RMB, gleichzeitig verzeichnete XPeng einen Nettoverlust von 1,34 Milliarden RMB. Die Bruttomarge erhöhte sich allerdings auf 20,7 Prozent.

Auch die jüngsten Auslieferungszahlen zeigen eine Normalisierung der Wachstumsraten. Im August 2026 lieferte XPeng weltweit 39.107 Fahrzeuge aus, vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das dreistellige prozentuale Wachstum des Jahres 2025 setzt sich damit vorerst nicht fort.

Die zentrale wirtschaftliche Frage lautet deshalb nicht mehr nur, ob XPeng Stückzahlen steigern kann. Entscheidend wird sein, ob der Konzern mit seinen Autos dauerhaft ausreichende Margen erzielt und gleichzeitig ein profitables Technologiegeschäft aufbaut.

XPengs Risiko: Warum Chinas E-Auto-Preiskampf auch Graz betrifft

Der chinesische Preiskampf

XPeng konkurriert im Heimatmarkt mit etablierten Herstellern wie BYD, aber auch mit zahlreichen jüngeren Elektroauto- und Technologieunternehmen. Der intensive Wettbewerb zwingt die Hersteller zu kurzen Entwicklungszyklen, hohen Investitionen und aggressiver Produktpolitik. Für XPeng entsteht daraus ein Spannungsfeld: Der Konzern muss weiter stark in Technologie investieren, während der Fahrzeugverkauf noch keine verlässlich hohen Gewinne liefert.

Hohe Entwicklungskosten

Knapp die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in Forschung und Entwicklung. Das unterstreicht die technologische Ambition, bedeutet aber auch eine hohe Kostenbasis. Solange Robotik, KI-Chips und Softwareplattformen noch keine großen eigenständigen Gewinne erwirtschaften, muss das traditionelle Fahrzeuggeschäft einen erheblichen Teil dieser Entwicklung finanzieren.

Europa und die Handelspolitik

Hinzu kommt die Handelspolitik. Die EU erhebt seit 2024 definitive Ausgleichszölle auf in China hergestellte batterieelektrische Autos. Die aktuell gültige Regelung sieht je nach Hersteller beziehungsweise Unternehmensgruppe Sätze zwischen 7,8 und 35,3 Prozent vor.

Lokale Produktion in Europa wird dadurch grundsätzlich attraktiver. Daraus sollte jedoch nicht automatisch geschlossen werden, dass ein in Graz montiertes Fahrzeug von sämtlichen handelsrechtlichen Belastungen befreit ist: Für den zollrechtlichen Ursprung sind unter anderem Fertigungstiefe und Wertschöpfung relevant.
Genau deshalb wäre die lokale Wertschöpfung bei XPeng ein wichtiger Indikator. Dazu veröffentlichen XPeng und Magna bislang allerdings keine ausreichend detaillierten Daten. Wie hoch der Anteil österreichischer oder europäischer Komponenten an den in Graz gefertigten XPeng-Modellen ist, lässt sich öffentlich nicht belastbar beziffern.

Magna Steyr in Graz produziert Elektroautos von XPeng für Europa – und wird damit zum wichtigen Partner der europäischen Expansion des chinesischen Herstellers.

- © Xpeng

XPeng in Österreich: Was Händler, Jobs und Magna Steyr wirklich bedeuten

XPeng startete seinen regulären österreichischen Vertrieb am 1. Oktober 2025 zunächst mit vier Standorten in Wien, Klagenfurt und Salzburg. Bis September 2026 wuchs das Vertriebsnetz nach Unternehmensangaben auf 17 Standorte. Die offizielle österreichische XPeng-Webseite führt mittlerweile Händler unter anderem in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck, St. Pölten, Oberwart und mehreren oberösterreichischen Städten.

Hinzu kommt die Produktion in Graz. Die dort eingesetzten Mitarbeiter sind allerdings Beschäftigte von Magna Steyr und nicht von XPeng. Wie viele Arbeitsplätze konkret den XPeng-Programmen zugeordnet werden können, haben die Unternehmen bisher nicht veröffentlicht.

Gerade deshalb sollte die Beschäftigungswirkung nicht überzeichnet werden. Fest steht lediglich: Zusätzliche Fahrzeugprogramme tragen zur Auslastung eines Standorts bei, an dem Magna komplette Fahrzeuge für mehrere Hersteller produziert. Eine konkrete Zahl gesicherter oder neu geschaffener Arbeitsplätze lässt sich daraus nicht seriös ableiten.

XPeng bei Magna: Wie Graz zum Testfall für China-Autos in Europa wird

Der wichtigste Österreich-Bezug von XPeng ist nicht der Fahrzeugverkauf, sondern Graz. Magna gab im September 2025 bekannt, dass XPeng als erster chinesischer Autohersteller Fahrzeuge in den europäischen Complete-Vehicle-Aktivitäten des Konzerns fertigen lässt. Die Serienproduktion zweier Elektroauto-Modelle sollte im dritten Quartal 2025 anlaufen. Magna bezeichnete den Auftrag ausdrücklich als Beginn einer längerfristigen Zusammenarbeit für weitere Modelle.

Der österreichische Marktstart von XPeng folgte im Oktober. Das Unternehmen bestätigte dabei zugleich, dass die Modelle G6 und G9 bereits bei Magna Steyr gefertigt würden. Im September 2026 erhielt die Zusammenarbeit zusätzliches Gewicht: Reuters berichtete, dass auch der neu vorgestellte G9L bei Magna in Österreich produziert werden soll. 

Für Magna Steyr ist das strategisch relevant. Der Grazer Standort hat nach eigenen Angaben mehr als vier Millionen Fahrzeuge und 40 Modelle für 14 unterschiedliche Hersteller produziert. Seine Besonderheit ist die flexible Auftragsfertigung verschiedener Antriebsformen und Marken.

XPeng zeigt, dass dieses Geschäftsmodell auch für chinesische Hersteller interessant wird, die in Europa noch keine eigenen großen Produktionswerke besitzen. Inzwischen ist XPeng dabei kein Einzelfall mehr: 2025 vereinbarte auch der chinesische Hersteller GAC eine Fahrzeugfertigung bei Magna in Graz. Daraus entsteht für die Steiermark eine neue industrielle Chance. Graz könnte stärker als bisher als europäischer Produktionsbrückenkopf für asiatische Hersteller dienen. Wie groß dieser Effekt tatsächlich wird, hängt allerdings von den Produktionsvolumina und der lokalen Fertigungstiefe ab. Genau dazu liegen für XPeng derzeit keine belastbaren öffentlichen Angaben vor.

Auch beim Absatz steckt die Marke in Österreich noch in einer frühen Phase. Statistik Austria registrierte 2025 lediglich 54 XPeng-Pkw-Neuzulassungen. Das ist angesichts des offiziellen Marktstarts erst im Oktober wenig überraschend und macht zugleich deutlich, dass XPeng hierzulande bislang keine Volumenmarke ist.

XPeng Geschichte: Vom Start-up in Guangzhou zum Volkswagen-Partner

XPeng wurde 2014 in Guangzhou gegründet. Der Konzern zählt damit zu den jungen chinesischen Elektroautoherstellern, die parallel zum rasanten Wachstum des dortigen E-Auto-Marktes entstanden. 2020 folgte die Börsennotierung in New York, später kam Hongkong hinzu. Entscheidender als einzelne Modellstarts war aus heutiger Sicht der Einstieg von Volkswagen im Jahr 2023. Der deutsche Konzern investierte rund 700 Millionen US-Dollar für knapp fünf Prozent an XPeng und vereinbarte eine technische Zusammenarbeit. 2025 begann mit der Produktion bei Magna in Graz ein neues Kapitel der europäischen Expansion. Damit wurde Österreich erstmals ein Produktionsstandort für XPeng-Fahrzeuge außerhalb des chinesischen Kernmarkts.

He Xiaopeng ist Mitgründer, Chairman und CEO von XPeng – und prägt den Wandel des chinesischen Elektroautoherstellers zum Technologieanbieter.

- © XPeng

XPeng Aktie: Warum Anleger auf Software, KI und Elektroautos schauen

XPeng ist börsennotiert, bleibt aber stark vom Mitgründer Xiaopeng He kontrolliert. Laut Geschäftsbericht hielt er beziehungsweise von ihm kontrollierte Gesellschaften per Frühjahr 2026 wirtschaftlich rund 18,8 Prozent der Aktien, verfügte wegen der unterschiedlichen Stimmrechtsklassen aber über 69,3 Prozent der Stimmrechte. Volkswagen hielt zum selben Zeitpunkt 4,9 Prozent der Aktien und verfügte über einen wesentlich geringeren Anteil der Stimmrechte. Die Beteiligung ist damit strategisch wichtig, verschafft Volkswagen aber keine Kontrolle über XPeng.

Xiaopeng He führt das Unternehmen weiterhin als Chairman und CEO. Fengying Wang ist President, Hongdi Brian Gu Honorary Vice Chairman und Co-President. 

Die XPeng-Aktie wird in New York unter dem Kürzel XPEV gehandelt; zusätzlich ist das Unternehmen in Hongkong gelistet. Für Anleger ist die zentrale Frage eng mit der Unternehmensstrategie verbunden: Kann XPeng aus hohen Technologieinvestitionen zusätzliches margenträchtiges Geschäft entwickeln, oder bleiben Software, KI und Robotik vor allem Kostenblöcke eines weiterhin kapitalintensiven Autoherstellers?

XPeng Zukunft: Wird Graz zum Brückenkopf für Chinas neue Autohersteller?

XPeng befindet sich in einer ungewöhnlichen Übergangsphase. Das Unternehmen wächst international, baut sein Technologiegeschäft aus und lokalisiert einen Teil der europäischen Fahrzeugproduktion. Gleichzeitig schreibt der Gesamtkonzern weiterhin Verluste.

Für Österreich ist vor allem entscheidend, wie weit XPeng die Zusammenarbeit mit Magna ausbaut. Der angekündigte G9L zeigt, dass Graz nicht nur für einen einmaligen Produktionsauftrag genutzt wird. Daraus allein lässt sich aber noch keine langfristige Produktionsgarantie ableiten. Stückzahlen, Vertragslaufzeiten und der österreichische Wertschöpfungsanteil sind nicht öffentlich bekannt.

Auf Konzernebene dürfte zudem das Technologiegeschäft stärker in den Mittelpunkt rücken. Reuters berichtete im September 2026, dass XPeng seine Architektur, KI-Chips, Cockpit-Systeme und Fahrerassistenzsoftware künftig auch Herstellern außerhalb der Volkswagen-Kooperation anbieten will. Gelingt das, könnte sich XPeng vom reinen Fahrzeugproduzenten stärker in Richtung Automobiltechnologieanbieter entwickeln.

Für die österreichische Industrie wäre genau diese Entwicklung relevant. Je mehr chinesische Hersteller ihre europäische Präsenz lokalisieren, desto interessanter werden bestehende Fertigungskapazitäten, Engineering-Kompetenz und Zuliefernetzwerke. Magna Steyr verfügt darüber. Ob daraus für Österreich dauerhaft substanzielle zusätzliche Wertschöpfung entsteht, wird sich aber nicht an Ankündigungen, sondern an Produktionsvolumen, Fertigungstiefe und Folgeaufträgen messen lassen.

XPeng ist deshalb für Österreich derzeit weniger wegen seiner 54 Neuzulassungen des Jahres 2025 interessant als wegen einer größeren Frage: Kann Graz zu einem europäischen Produktionsstandort für eine neue Generation chinesischer Autohersteller werden? XPeng liefert dafür inzwischen einen der wichtigsten Praxistests.

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