Top250 Unternehmen

Diese Unternehmen sind die wissbegierigsten Österreichs

Welche Unternehmen steckten im letzten Jahr wieviel in die Forschung und welche hatten 2017 die höchste Forschungsquote? Eine Detailanalyse im Ranking Top 250 Industrieunternehmen Österreichs hat Antworten.

Top-250 Unternehmen Forschung S&T Infineon

Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung hat sich das Linzer Systemhaus S&T im Vorjahr nicht lumpen lassen: Beachtliche 114,8 Millionen Euro wurden investiert, was einer Steigerung von 386,44 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Der Erfolg gibt S&T recht. Der Technologiekonzern blickt auf ein Rekordjahr 2017 zurück. Heuer will man die Umsatzmilliarde knacken, bis 2023 will man diese verdoppelt haben. Wachstumstreiber der S&T-Gruppe sind die Geschäftssegmente IoT-Solutions und Industrie 4.0. Hannes Niederhauser, CEO von S&T: „Mit der TSN Echtzeitvernetzung und SUSiEtex, einer Public-Cloud-kompatiblen Middleware zur Verbindung unterschiedlicher IoT-Devices, haben wir unseren Führungsanspruch am Markt zementiert.“ Weitere hauseigene Innovationen und Zukäufe im Software-Bereich sind in Planung.

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Unternehmen mit der höchsten Forschungsquote 2017

An der ams AG führt auch heuer kein Weg vorbei. Der Sensor- und Chiphersteller konnte seinen Führungsanspruch in puncto Forschungsquote erneut behaupten. Mit einem Anteil von 16,85 Prozent knapp geschlagen geben musste sich das Villacher Hightech-Unternehmen Infineon. Jedoch beschert die langjährige Forschungstätigkeit der Kärntner Österreich demnächst die erste vollautomatisierte Chipfabrik für die Fertigung auf 300 Millimeter-Dünnwafern. In Summe werden in den nächsten Jahren knapp 1,6 Milliarden Euro investiert, die Fertigung soll Anfang 2021 starten. Derzeit ist das Werk in Dresden der größte Infineon-Standort zur Wafer-Verarbeitung, entwickelt wurde diese Form der Fertigung allerdings in Villach. 400 zusätzliche Arbeitsplätze sollen entstehen, bei vollständiger Auslastung liegt das geschätzte zusätzliche Umsatzpotenzial durch die neue Fabrik bei rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr.

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