Zulieferindustrie

Chinesischer Konzern Geely schnappt Franzosen den Autobauer Proton weg

Die französischen Autobauer Peugeot und Renault hätten gern den Autozulieferer Proton gekauft - Suzuki ebenfalls. Doch der Zuschlag ging an den chinesischen Autobauer Geely, dem auch der schwedische Hersteller Volvo gehört.

Die chinesische Volvo-Mutter Geely hat sich einen Zugang zum wachsenden südostasiatischen Markt gesichert. Geely übernimmt 49,9 Prozent des malaysischen Autobauers Proton, wie der Konzern bekanntgab.

Damit stachen die Chinesen die französischen Rivalen Peugeot und Renault sowie dem japanischen Hersteller Suzuki aus, die ebenfalls Interesse gezeigt hatten. Zum Kaufpreis machten weder Geely noch der Proton-Mutterkonzern DRB-Hicom Angaben. Eine Vereinbarung soll im Juli unterschrieben werden, kündigte das Konglomerat DRB-Hicom an.

Chinesen expandieren in Südostasien - den Heimmärkten der Japaner

Chinesische Autobauer interessieren sich zunehmend für den Markt in Südostasien, der bisher von den Japanern dominiert wird. Es wird erwartet, dass Geely Kraftfahrzeugtechnik zur Verfügung stellen wird, um die Umsätze in der Region nach oben zu treiben. Neben dem Händlernetzwerk sichert sich Geely auch den Zugang zum Markt für Autos für den Linksverkehr. (reuters/apa/red) 

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