Maschinenbau

Wittmann Battenfeld: 60 Jobs abgebaut, Kurzarbeit seit Sommer

Einschnitte beim niederösterreichischen Spritzgießmaschinenbauer Wittmann Battenfeld: 60 Stellen fallen der schleppenden Industriekonjunktur zum Opfer, seit Sommer wird im Werk Kottingbrunn kurzgearbeitet.

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60 Jobs wurden im Sommer in Kottingbrunn abgebaut.

Der Spritzgießmaschinenbauer Wittmann Battenfeld zieht aus der sich immer stärker eintrübenden Konjunktur auf den Kunststoffmärkten die Konsequenzen: 60 Jobs wurden im Produktionswerk in Kottingbrunn in den Sommermonaten abgebaut. Zudem wurde im Werk Kurzarbeit verhängt. Von der Produktionsbelegschaft, rund 250 Mitarbeitern, arbeiten Stand September "weite Teile kurz", bestätigt Wittmann-Battenfeld-CEO Rainer Weingraber dem INDUSTRIEMAGAZIN.

Man schwinge mit der Industrie mit, sagt Weingraber. Nach zehn Jahren Aufschwung - und einem überhitzten Markt 2018 - setzt es jetzt für die Kottingbrunner einen Dämpfer. Vor allem aus der kriselnden Automobilindustrie blieben Aufträge für Spritzgießmaschinenbauer aus, heißt es in der Branche.

Erst im Frühjahr gab es in der Geschäftsführung von Wittmann Battenfeld eine Neubesetzung: Langzeit-Chef Georg Tinschert, ein früherer Engel-Manager, wechselte in den Ruhestand, Rainer Weingraber, zuletzt Managing Director bei Haas-Meincke Austria, ist seit März neuer CEO.

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