Autoindustrie

OMV und Shell eröffnen ihre ersten Schnell-Ladestationen in Österreich

OMV und Shell nehmen ihre ersten 350-kW-Schnell-Ladestationen für Elektroautos in Österreich in Betrieb. Beide Mineralölmultis kooperieren mit der Firma Ionity. Diese gehört wiederum BMW, Daimler, Ford und Volkswagen.

Die OMV und Shell haben nun an drei österreichischen Tankstellen ihre ersten 350-kW-Schnellladestationen für Elektroautos in Betrieb genommen. Die OMV eröffnete die Ladestationen an den zwei Autobahntankstellen Mondsee (Salzburg) und Eisentratten (Kärnten), Shell an der Autobahntankstelle Hohenems (Vorarlberg).

Die beiden Konzerne kooperieren mit dem Joint Venture Ionity der Automobilhersteller BMW, Daimler, Ford und Volkswagen. Ionity möchte mit Standortpartnern bis 2020 rund 400 Schnellladesäulen an den wichtigsten europäischen Hauptverkehrsrouten errichten. Derzeit sind europaweit 27 Ionity-Ladestationen in Betrieb.

Die OMV wird in Kooperation mit Ionity bis Ende des Jahres acht weitere Schnellladestation in Österreich in Betrieb nehmen, wie der Konzern auf Anfrage der APA mitteilte. Shell plant vorerst keine weiteren 350-kW-Ladestationen in Österreich

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Die Ionity-Ladestationen an den österreichischen Autobahntankstellen erlauben das gleichzeitige Laden von insgesamt vier Fahrzeugen. Mit einer Ladeleistung von 350 kW sollen die Ladezeiten zum vollständigen Aufladen eines Elektroautos laut Ionity im Durchschnitt zwischen 10 und 15 Minuten dauern. (apa/red)

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