Stahlindustrie

Ilva verstaatlicht

Ende Dezember hat das italienische Kabinett ein Gesetz angepasst, damit Ilva bereits jetzt verstaatlicht werden kann. Die Stadt Taranto soll zwei Milliarden Euro staatliche Zuwendungen erhalten.

Stahlindustrie Riva Ilva

Ende Dezember hat das italienische Kabinett ein Gesetz angepasst, damit Ilva bereits jetzt verstaatlicht werden kann. Die Stadt Taranto soll zwei Milliarden Euro staatliche Zuwendungen erhalten. Die Umweltauflagen sollen aus den beschlagnahmten Mitteln der Familie Riva finanziert werden. Außerdem sind 500 Millionen Euro von der staatlichen Finteca geplant.

2000 Arbeitsplätze gesichert

Ziel der Verstaatlichung sei der Erhalt der über 2000 Arbeitsplätze in Taranto. Außerdem sollen die notwendigen Umweltschutz-Investitionen vorgenommen werden, sagte Regierungschef Matteo Renzi zu den Verstaatlichungsplänen Anfang Dezember.

Das Riva-Werk in Ilva ist das größte Stahlwerk Europas mit einer Kapazität von rund acht Millionen Tonnen Stahl pro Jahr.