Cancom : Sprungbrett für neue Wertschöpfung
Moderne Netzwerke können auch direkt mit neuer unternehmerischer Wertschöpfung verbunden werden, das sogenannte Intent-Based Networking (IBN), wo Geschäftsziele in Netzwerkaktionen umgesetzt werden.
- © Gorodenkoff - stock.adobe.comDie Digitalisierung von betrieblichen Prozessen schreitet weiter voran und in diesem Umfeld ist ein leistungsstarkes Netzwerk die Basis für die Verschränkung von Hardware, Software und IT-Services. Anwendungen sind zunehmend cloudbasiert, Arbeitsplätze hybrid und die Anzahl vernetzter Geräte wächst stetig. Für IT- und Netzwerkteams bedeutet dies, dass traditionelle Netzwerke und insbesondere Netzwerkmanagement-Ansätze an ihre Grenzen stoßen.
„Dies treibt neue Funktionen und Architekturansätze voran mit Bestandteilen wie Mikrosegmentierung, rollenbasierte Zugriffskontrollen, Automatisierung und Fehlerbehebungsfunktionen, leistungsstarke Rechenzentrumsnetzwerke, Multi-Architekturen und vieles mehr“, sagt Thomas Gerbafczits, Senior Director Network Solutions bei CANCOM Austria.
Reduzierte Arbeitsbelastung
Das Ergebnis ist ein intelligentes, selbstoptimierendes Netzwerk, das sich dynamisch an veränderte Anforderungen anpasst, Bandbreite intelligent zuweist, Prioritäten automatisch setzt, Überlastungen minimiert und damit parallel auch die Arbeitsbelastung für IT-Teams deutlich reduziert.
Ein zentraler Punkt ist dann noch das Thema Sicherheit. Moderne Netzwerke sind ständig Cyberbedrohungen ausgesetzt. Dies liegt nicht nur an ihrer verteilten Architektur, sondern auch an den zahlreichen Diensten, die sie bereitstellen. Angreifer nutzen zudem immer öfter KI, um immer ausgefeiltere Bedrohungen zu entwickeln.
Automation und Sicherheit
„Umgekehrt verwenden natürlich auch selbststeuernde Netzwerke KI, um ungewöhnliches Verhalten zu erkennen und in Echtzeit auf Bedrohungen zu reagieren. In Kombination mit Zero-Trust-Prinzipien, wo jede/r Benutzer:in und jedes Gerät kontinuierlich überprüft bzw. überwacht wird, verbessert dies die Gesamtsicherheit deutlich“, erklärt Gerbafczits.
Moderne Netzwerke können auch direkt mit neuer unternehmerischer Wertschöpfung verbunden werden, das sogenannte Intent-Based Networking (IBN), wo Geschäftsziele in Netzwerkaktionen umgesetzt werden. „IBN ermöglicht Unternehmen Geschäftsziele zu definieren und diese automatisiert in Netzwerkkonfigurationen und -richtlinien zu übersetzten“, sagt Thomas Gerbafczits von CANCOM Austria.
Der IT-Dienstleister hat kürzlich mehrere derartige Projekte für Unternehmen umgesetzt. In einem Fall wünschte sich der Betrieb, dass Videokonferenzen von Führungskräften mit hoher Priorität behandelt werden. Hier reserviert das Netzwerk dynamisch Bandbreite, priorisiert die Datenströme und überwacht die Dienstqualität in Echtzeit.
Regionale Anpassung
In einem internationalen Unternehmen musste dann eine regionale Niederlassung die DSGVO einhalten und sensible Daten isolieren. Hier wendet das Netzwerk automatisch Segmentierung, Verschlüsselung und kontinuierliche Überwachung an, ohne dass manuelle Regeln erstellt werden müssen. Bei einem anderen Unternehmen sollte eine neue Cloud-Anwendung bereitgestellt werden und das Netzwerk stellte automatisch die notwendige Konnektivität und Sicherheitsrichtlinien in allen Umgebungen (Anm. LAN, WLAN und WAN) bereit, alles abgestimmt auf die definierte Absicht.
Durch die Integration von IBN richtet das Netzwerk das operative Verhalten an den strategischen Geschäftszielen aus, reduziert menschliche Fehler und sichert die Zielerreichung. „Der zentrale Aspekt ist, dass Geschäftsanwendungen mit maximaler Leistung und Verfügbarkeit bereitgestellt werden und zudem auch ein optimales Nutzererlebnis gewährleistet wird. Dadurch wird IT wirklich geschäftsorientiert und nicht nur reaktiv“, unterstreicht Thomas Gerbafczits, Senior Director Network Solutions bei CANCOM Austria.
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