Ladestationen

1000 für Wien: Zahl der heimischen Ladestationen wächst weiter

Wien will ein Netz mit 1.000 Ladestationen bauen, 230 sind schon in Betrieb. Noch bis Oktober ist der Strombezug gratis. Die Tankkarte der OMV gilt jetzt auch für den österreichischen Anbieter Smatrics.

Wien verspricht die Errichtung eines 1.000 Ladestationen umfassenden Basisnetzes von Elektrotankstellen bis 2020 - und hat nun das erste Etappenziel erreicht, wie am Donnerstag betont wurde. Nach dem Beginn der Initiative im Oktober hat die Wien Energie bis zum Sommer 230 Stromtankstellen installiert, wie Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) berichteten.

Jeder Bezirk verfüge damit nun über fünf Standorte mit jeweils zehn E-Ladestellen, hieß es. Die Strom-Zapfsäulen verfügen über elf Kilowatt Leistung. Getankt werde, so wurde versichert, zu 100 Prozent Ökostrom. Die Gesamtinvestitionen wurden mit 15 Mio. Euro beziffert.

Stromtanken bis Oktober kostenlos

Offen ist das Basis-Ladesystem für alle Besitzer von Elektroautos. Die E-Tankstellen können mittels eigener Ladekarte oder App benutzt werden - und das das ganze Jahr rund um die Uhr. Tagsüber muss der Platz nach Beendigung des Ladevorgangs wieder verlassen werden. Lediglich zwischen 22.00 und 6.00 Uhr darf das E-Gefährt stehen bleiben.

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Das Stromtanken ist - noch - kostenlos. Die "Gratis-Schnupperzeit" endet jedoch mit Anfang Oktober. Ab dann wird mittels der Ladekarte oder einer Kreditkarte abgerechnet.

Tankkarte der OMV gilt jetzt auch für Elektroautos

Die OMV erweitert ihre Tankkarte um eine neue Dienstleistung. Ab sofort könnten Unternehmen ihre Elektroautos mithilfe der "E-Mobility-Card" bargeldlos an den Standorten des Partners Smatrics aufladen, teilt die OMV mit.

Rund 450 Ladepunkte seinen mittlerweile ans Netz gegangen, davon rund 250 entlang österreichischer Autobahnen und Ballungszentren. (apa/red)