DEXIS Nachhaltigkeit : Wie DEXIS Austria Lieferketten messbar macht
Hydraulikschlauchfertigung von DEXIS Austria: Der technische Händler unterstützt Industrieunternehmen mit einem breiten Sortiment an Produkten für die Instandhaltung und Produktion, kombiniert mit Lösungskonzepten in Bewirtschaftung, E-Procurement und Predictive Maintenance
- © DEXIS AustriaNachhaltigkeit ist heute fest in der industriellen Wertschöpfung verankert. Entsprechend steigt der Druck auf Industrieunternehmen, Lieferketten transparent, verantwortungsvoll und zugleich resilient auszurichten. Dabei rückt auch der technische Handel stärker in den Fokus. „Unsere Kunden erwarten heute nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch Nachvollziehbarkeit – über Materialien, Lieferanten und Prozesse hinweg“, sagt Markus Gusenbauer, Geschäftsführer des technischen Händlers DEXIS Austria. „Nachhaltigkeit ist damit zu einer echten Marktzugangsbedingung geworden“.
DEXIS Austria unterstützt Industrieunternehmen mit einem breiten Sortiment an technischen Produkten für die Instandhaltung und Produktion, kombiniert mit Lösungskonzepten in Bewirtschaftung, E-Procurement und Predictive Maintenance, die individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind.
Nachhaltigkeit als neue Eintrittskarte.
Internationale Industriekonzerne verlangen von ihren Partnern immer häufiger belastbare Nachweise über ESG-Leistungen. „Wer in komplexe industrielle Wertschöpfungsketten eingebunden ist, wird heute an messbaren Kriterien gemessen“, erklärt Gusenbauer. „Das betrifft uns als technischen Händler genauso wie unsere Lieferanten.“
Vor diesem Hintergrund gewinnen externe Bewertungsstandards an Bedeutung. Einer der international etabliertesten ist EcoVadis, dessen Nachhaltigkeitsratings mittlerweile von zehntausenden Industrieunternehmen als Referenz genutzt werden. „EcoVadis ist in vielen Beschaffungsprozessen de facto ein gemeinsamer Nenner geworden“, so Gusenbauer.
EcoVadis: Gold auf Anhieb.
DEXIS Austria hat sich 2025 erstmals dieser Bewertung gestellt - und wurde auf Anhieb mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Laut EcoVadis bedeutet das eine Platzierung unter den besten fünf Prozent der bewerteten Unternehmen innerhalb der Branche weltweit. „Das ist ein Ergebnis, auf das wir sehr stolz sind“, sagt Gusenbauer. „Und es ist für unserer Kunden ein wichtiges Signal, dass sie sich auf unsere Strukturen verlassen können.“
EcoVadis bewertet Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Für DEXIS war die Teilnahme mehr als ein formaler Akt. „Wir haben den Prozess bewusst genutzt, um unsere eigenen Abläufe zu überprüfen – von der Lieferantenauswahl bis zu internen Richtlinien.“
Nachhaltigkeit beginnt in der Lieferkette.
Als Teil der internationalen Descours & Cabaud Gruppe, zu der auch die DEXIS-Gruppe mit Schwesterunternehmen in 12 Ländern in Europa gehört, ist Nachhaltigkeit in der Unternehmensphilosophie verankert. Mit einem weltweiten Umsatz von rund fünf Milliarden Euro hat verantwortungsvolles Handeln entlang der gesamten Lieferkette eine entsprechend große Wirkung. Bereits 2013 hat Descours & Cabaud ein konzernweites CSR-Commitment verabschiedet, das seither kontinuierlich weiterentwickelt und im operativen Alltag gelebt wird.
„Uns geht es um Produktionsbedingungen, um Transparenz bei der Rohstoffgewinnung und entlang der gesamten Lieferkette“, betont Gusenbauer. Lieferanten von DEXIS Austria müssen daher einen verbindlichen Verhaltenskodex unterzeichnen. Soziale und ökologische Kriterien sind fixer Bestandteil von Lieferantenverträgen, strategische Partner werden regelmäßig im Hinblick auf ihre CSR-Leistungen bewertet.
„Wir wollen langfristige Partnerschaften mit Lieferanten, die unsere Werte teilen“, so Gusenbauer. „Das ist nicht nur eine ethische Frage, sondern auch entscheidend für Qualität, Verlässlichkeit und Versorgungssicherheit.“
Nachhaltigkeit im Sortiment.
Diese Prinzipien spiegeln sich auch im Sortiment wider. Kunden von DEXIS Austria greifen auf rund eine Million Artikel Gruppe zu, rund 50.000 davon sind am Standort Pasching lagernd. Ein besonders sichtbares Beispiel für nachhaltige Produktentwicklung ist die DEXIS Arbeitsschutz-Eigenmarke OPSIAL.
Mit einer nachhaltigen Kollektion setzt OPSIAL gezielt auf Materialien wie recyceltes Polyester und Bio-Baumwolle. Ergänzt wird dies durch recyclingfähige Verpackungen – bereits heute sind 96 Prozent der Verpackungen plastikfrei – sowie durch klare soziale Standards bei der Lieferantenauswahl. „Bei OPSIAL denken wir Nachhaltigkeit immer entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Dazu gehört auch die Frage der Haltbarkeit – etwa durch stärkere Fasern oder zusätzliche Verstärkungen, die die Nutzungsdauer deutlich verlängern“, sagt Markus Gusenbauer, Geschäftsführer von DEXIS Austria.
„Unnötiger Materialverbrauch, Überbestände oder Expresslieferungen sind nicht nur teuer, sondern auch ökologisch problematisch.“
Markus Gusenbauer, Geschäftsführer DEXIS Austria
Prozesse als Nachhaltigkeitshebel.
Nachhaltigkeit bei DEXIS endet jedoch nicht beim Produkt. Einen wesentlichen Beitrag leisten auch C-Teile-Management und Logistiklösungen. „Unnötiger Materialverbrauch, Überbestände oder Expresslieferungen sind nicht nur teuer, sondern auch ökologisch problematisch“, sagt Gusenbauer.
Bewirtschaftungssysteme wie Ausgabeautomaten oder Kanban-RFID helfen, den Verbrauch zu steuern und Verschwendung zu vermeiden. Gleichzeitig werden Lieferungen konsolidiert, Lieferzyklen optimiert und Frachtkapazitäten effizient genutzt. Wiederverwendbare Behälter ersetzen Einwegverpackungen. „Das senkt Emissionen und zugleich auch die Beschaffungsprozesskosten unserer Kunden.“
Digitalisierung verbindet Nachhaltigkeit und Effizienz.
Auch digitale Beschaffungslösungen spielen eine zentrale Rolle. E-Procurement reduziert Papier, schafft Transparenz und mittels Beschaffungsplattformen wie SAP Ariba können Nachhaltigkeitskriterien direkt in den Einkaufsprozess integriert werden. „Bei großen Konzernen sind Einkaufsplattformen heute Standard“, so Gusenbauer. „Mit modernen OCI- und EDI-Schnittstellen können wir den gesamten Bestellprozess automatisieren. Dabei bieten wir den neuesten OCI Standard.“
Bei einem internationalen Industriekunden, der gemeinsam mit DEXIS Belgium und DEXIS Germany betreut wird, erreicht DEXIS bereits eine automatische Bestellgenerierung von 95 Prozent, 84 Prozent der Bestellungen laufen komplett ohne manuelle Eingriffe. „Das spart enorme Prozesskosten – und reduziert Fehler, Papier und Reibungsverluste.“
Wie DEXIS Nachhaltigkeit am eigenen Standort lebt.
Nachhaltigkeit wird bei DEXIS Austria auch am eigenen Standort gelebt. In der Zentrale in Pasching erzeugt eine Photovoltaikanlage jährlich rund 200 MWh Strom, der unter anderem in der eigenen Hydraulikschlauchfertigung genutzt wird. Rund 65 Prozent der Abfälle werden recycelt oder wiederverwertet, E-Ladestationen stehen zur Verfügung und der Anteil von E-Fahrzeugen wird laufend erhöht. Für Markus Gusenbauer ist klar: „Nachhaltigkeit ist kein Imageprojekt. Sie entscheidet darüber, ob wir als technischer Händler auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Industrie bleiben. Und genau daran arbeiten wir – jeden Tag.“
Dieser Artikel entstand in Kooperation mit DEXIS Austria.