Machtwechsel bei Porsche? : Bereitet Oliver Blume seinen Abschied von Porsche vor?
Die Spekulationen über einen möglichen Rücktritt von Oliver Blume als Vorstandsvorsitzender der Porsche AG nehmen zu. Was steckt hinter den Gerüchten?
- © Volkswagen AGStuttgart – Die Automobilbranche steht vor einem bedeutenden Umbruch, und mittendrin befindet sich eine der prägendsten Persönlichkeiten der letzten Jahre: Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender von Porsche AG und gleichzeitig CEO des Mutterkonzerns Volkswagen. Nach fast acht Jahren an der Spitze des Zuffenhausener Sportwagenherstellers mehren sich die Gerüchte, dass Blume seinen Abschied von Porsche vorbereitet.
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Der 55-Jährige, der seit 2015 als Vorstandsvorsitzender die Geschicke des Sportwagenherstellers lenkt, hat das Unternehmen nicht nur durch eine Phase des Wachstums geführt, sondern auch entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Was würde ein möglicher Abschied Blumes für Porsche bedeuten?
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Oliver Blume: Der Architekt des modernen Porsche
Seit seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden der Porsche AG im Jahr 2015 hat Oliver Blume den traditionsreichen Sportwagenhersteller nicht nur durch eine der erfolgreichsten Phasen seiner Geschichte geführt, sondern auch entscheidend modernisiert. Unter seiner Leitung wurde Porsche sowohl wirtschaftlich gestärkt als auch technologisch neu ausgerichtet. Dabei gelang es Blume, die Balance zwischen Tradition und Innovation zu halten – eine Herausforderung, die in der stark wandelnden Automobilbranche von zentraler Bedeutung ist.
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Blumes Führungsstil zeichnet sich durch eine Kombination aus Bodenständigkeit, Innovationsdrang und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit aus. Er setzt auf Teamarbeit, transparente Kommunikation und langfristige Strategien, um die Unternehmensziele zu erreichen. Diese Herangehensweise hat Porsche nicht nur geholfen, in einem hart umkämpften Marktumfeld zu bestehen, sondern auch neue Maßstäbe in der Branche zu setzen. Während andere Hersteller zögerten, den Schritt in die Elektromobilität zu wagen, positionierte Blume Porsche frühzeitig als Vorreiter in diesem Bereich.
Ein entscheidender Meilenstein in Blumes Amtszeit war die Entwicklung und Markteinführung des Porsche Taycan im Jahr 2019. Als erstes vollelektrisches Fahrzeug der Marke symbolisiert der Taycan die Innovationskraft und den Mut, neue Wege zu gehen. Blume trieb die Elektrifizierungsstrategie von Porsche entschlossen voran, obwohl anfänglich Skepsis herrschte – sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der Branche. Viele befürchteten, dass ein Elektro-Porsche nicht die sportliche DNA der Marke widerspiegeln könnte. Doch Blume widerlegte diese Zweifel eindrucksvoll.
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"Elektromobilität bedeutet hohe Effizienz und hervorragende Performance, das passt hervorragend zu Porsche."Oliver Blume, Vorstandsvorsitzende der Porsche AG über den Porsche Taycan 2019
Der Taycan wurde schnell zu einem Verkaufsschlager und übertraf bereits im ersten Jahr die Absatzprognosen. Bis 2022 hatte Porsche weltweit über 75.000 Einheiten des Taycan verkauft, was das Modell zu einem der erfolgreichsten Elektrofahrzeuge im Premiumsegment machte. Der Erfolg des Taycan festigte nicht nur Porsches Ruf als zukunftsorientierter Luxusautohersteller, sondern bewies auch, dass Elektromobilität und sportliche Performance kein Widerspruch sein müssen. Der Taycan kombiniert beeindruckende Fahrleistungen mit innovativer Technologie und hochwertigem Design – Eigenschaften, die das Markenzeichen von Porsche sind.
Blumes Vision für Porsche ging jedoch über die reine Elektromobilität hinaus. Er setzte sich auch für nachhaltige Produktionsprozesse und eine umweltfreundlichere Lieferkette ein. Unter seiner Führung investierte Porsche in erneuerbare Energien, förderte die Entwicklung von synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) und arbeitete an der Dekarbonisierung der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Maßnahmen spiegeln Blumes ganzheitlichen Ansatz wider, der nicht nur die Produkte, sondern auch die Unternehmensstrukturen nachhaltig verändern sollte.
Dank Blumes strategischer Weitsicht konnte Porsche seine Markenidentität bewahren und gleichzeitig neue Kundensegmente erschließen. Der Erfolg des Taycan und die konsequente Erweiterung des Elektroportfolios – etwa durch die geplante vollelektrische Version des Macan – zeigen, wie Blume es geschafft hat, Porsche in das Zeitalter der Elektromobilität zu führen, ohne die traditionellen Werte der Marke zu vernachlässigen.
Der doppelte CEO: Die Herausforderung bei Volkswagen
Im September 2022 übernahm Oliver Blume neben seiner Position als Vorstandsvorsitzender der Porsche AG auch die Leitung des Volkswagen-Konzerns. Diese Doppelrolle ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch von erheblicher strategischer Bedeutung. Während Porsche unter Blume eine klare Wachstumsstrategie verfolgt und sich als profitabler Nischenanbieter etabliert hat, steht Volkswagen vor einer komplexen Transformation: Der Konzern muss den Übergang zur Elektromobilität und Digitalisierung meistern und sich gleichzeitig gegen neue Wettbewerber wie Tesla und BYDbehaupten.
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Blume übernahm den Vorsitz bei Volkswagen zu einem kritischen Zeitpunkt. Der Konzern hatte ambitionierte Ziele im Bereich der Elektromobilität formuliert, kämpfte jedoch mit Verzögerungen bei der Umsetzung, insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung. Die Konzerntochter Cariad, verantwortlich für die Entwicklung einheitlicher Softwarelösungen für alle Marken, hinkt deutlich hinter den Zeitplänen her. Diese Verzögerungen führten bereits zu Verschiebungen bei zentralen Modellen, was nicht nur die Innovationsfähigkeit, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns belastet.
Insider berichten, dass Blume zunehmend Schwierigkeiten hat, die operativen Anforderungen bei Porsche und die strategischen Herausforderungen bei Volkswagen gleichzeitig zu bewältigen. Porsche ist ein vergleichsweise schlank strukturiertes Unternehmen mit hoher Profitabilität und klaren Markenwerten. Volkswagen hingegen ist ein multinationaler Konzern mit einer komplexen Markenarchitektur – darunter Audi, Škoda, Seat und VW selbst – und einer Belegschaft von über 600.000 Mitarbeitern weltweit. Der Aufwand, beide Unternehmen effizient zu führen, ist erheblich.
Angesichts dieser Belastungen wird in Branchenkreisen spekuliert, dass Blume seinen Fokus künftig vollständig auf den Volkswagen-Konzern richten könnte. Die Herausforderungen bei Volkswagen sind nicht nur technischer Natur. Der Konzern steht vor einem tiefgreifenden Kulturwandel, der nicht zuletzt durch die Dieselkrise und die wachsende Bedeutung von Software- und Elektromobilitätslösungen ausgelöst wurde. Blumes Führungsstil, der auf Teamarbeit, klare Kommunikation und langfristige Planung setzt, könnte hier entscheidend sein, um verkrustete Strukturen aufzubrechen und den Konzern agiler zu machen.
Ein Rückzug Blumes von Porsche wäre ein logischer Schritt, um den Anforderungen in Wolfsburg gerecht zu werden. Die Transformation von Volkswagen zur führenden Kraft im Bereich der Elektromobilität und Softwareentwicklung ist ein langfristiges Projekt, das volle Aufmerksamkeit und strategisches Geschick erfordert. Zudem sind die finanziellen und operativen Risiken bei Volkswagen ungleich höher als bei Porsche. Ein Misserfolg in Wolfsburg könnte weitreichende Folgen für den gesamten Konzern haben.
Für Porsche würde Blumes Abschied eine strategische Zäsur bedeuten. Unter seiner Führung hat sich der Sportwagenhersteller erfolgreich als Vorreiter in der Elektromobilität positioniert. Der Porsche Taycan ist eines der meistverkauften Elektrofahrzeuge im Premiumsegment, und auch zukünftige Modelle wie der vollelektrische Macanstehen in den Startlöchern. Blumes Nachfolger müsste nicht nur diese Elektrifizierungsstrategie fortführen, sondern auch neue Impulse setzen, um Porsche in einem zunehmend umkämpften Markt weiter zu stärken.
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Oliver Blume gewinnt internen Machtkampf
Nach den jüngsten Machtverschiebungen bei der Porsche AG hat Vorstandschef Oliver Blume vorerst seine Position gefestigt. Der DAX-Konzern gab am Wochenende in einer Pflichtmitteilung bekannt, dass Finanzvorstand Lutz Meschke das Unternehmen verlassen soll. Auch Vertriebsvorstand Detlev von Platen steht offenbar kurz vor der Ablösung.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Porsche, zugleich Familienpatriarch, soll laut Unternehmenskreisen bereits Gespräche mit beiden Managern über ein „einvernehmliches Ausscheiden aus dem Vorstand“ führen. Während Meschke und von Platen ihren Abschied vorbereiten, bleibt Blume als Vorstandsvorsitzender vorerst unangetastet - so Insider.
Insider berichten weiter, dass von Platen insbesondere die Absatzschwäche in China zum Verhängnis wurde – ein Markt, der für Porsche von zentraler Bedeutung ist. Der deutliche Rückgang der Verkaufszahlen in der Volksrepublik hat das Unternehmen unter Druck gesetzt und zu internen Diskussionen über die Vertriebsstrategie geführt.
Lutz Meschke hingegen wurde seit längerem Ambitionen auf den Posten des Vorstandschefs nachgesagt. Der als extrovertiert geltende Finanzmanager hatte offenbar größere Einflussmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens angestrebt. Aus Konzernkreisen in Stuttgart hieß es zuletzt wiederholt, Meschke habe „bei Porsche mehr gewollt“. Diese internen Spannungen könnten letztlich zu seiner bevorstehenden Ablösung geführt haben.
Trotz dieser personellen Veränderungen gibt es derzeit keine Hinweise auf eine zeitnahe Ablösung von Oliver Blume als Porsche-Chef. Sowohl aus Wolfsburg als auch aus Stuttgart ist zu hören, dass Blume seine Doppelfunktion als Vorstandsvorsitzender von Porsche und Volkswagen weiterhin ausüben wird. Porsche selbst wollte die Personalien nicht weiter kommentieren.
Inmitten der aktuellen Umbrüche bei Porsche gilt Oliver Blume weiterhin als unverzichtbare Konstante. Unternehmensnahe Kreise berichten, dass der Sportwagenhersteller gerade in dieser Phase Blumes Führungsstärke als Stabilitätsfaktor benötigt. Auch die einflussreiche Eigentümerfamilie Porsche-Piëch steht nach wie vor geschlossen hinter dem 56-Jährigen. „Oliver Blume genießt vollstes Vertrauen“, bestätigt ein Insider.
Blume plant Generationswechsel im Vorstand
Obwohl Oliver Blume als Vorstandschef der Porsche AG fest im Sattel sitzt und kurzfristige Veränderungen an der Konzernspitze unwahrscheinlich sind, steht der Sportwagenbauer vor einem umfassenden Umbau des Vorstandsteams. Insider berichten, dass Blume bereits seit längerem einen Generationenwechsel innerhalb der Führungsebene plant – eine Strategie, die nun konkrete Formen annimmt. Spätestens seit den jüngsten Entwicklungen rund um den Abschied von Finanzvorstand Lutz Meschke und Vertriebsvorstand Detlev von Platen hat die Diskussion um personelle Neubesetzungen an Dynamik gewonnen.
Neben diesen bereits bekannten Personalien rückt nun auch Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen, in den Fokus. Der 59-Jährige gehört seit 2015 dem Vorstand an, doch eine Vertragsverlängerung scheint nach aktuellen Informationen unwahrscheinlich. Haffners Abschied würde den Weg für neue Impulse im Personalbereich freimachen – ein weiterer Schritt in Blumes Bestreben, frischen Wind in die Unternehmensführung zu bringen.
Ein Großteil des Porsche-Vorstands arbeitet bereits seit über einem Jahrzehnt in nahezu unveränderter Konstellation zusammen. In internen Kreisen heißt es, dass neue Impulse notwendig seien, um den Sportwagenbauer zukunftsfähig zu machen und den Herausforderungen in der Elektromobilität und auf den internationalen Märkten zu begegnen.
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Der Aufsichtsrat der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft („Porsche“) hat heute den Aufsichtsratsvorsitzenden beauftragt, Gespräche mit Herrn Lutz Meschke, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Vorstandsmitglied für Finanzen und IT, sowie Herrn Detlev von Platen, Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing, über ein einvernehmliches vorzeitiges Ausscheiden aus dem Vorstand von Porsche zu führen.Pressemitteilung der Porsche AG vom 01.02.2025
Mögliche Nachfolger für Top-Positionen
Die Liste potenzieller Nachfolger für die vakanten Vorstandsposten ist lang und zeigt, dass Porsche auf ein umfangreiches internes und konzernweites Netzwerk zurückgreifen kann. So wird etwa Klaus Zellmer, derzeit Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto, als aussichtsreicher Kandidat gehandelt. Zellmer, der über eine langjährige Porsche-Vita verfügt, wird laut BILD bereits als möglicher Nachfolger von Blume selbst ins Spiel gebracht.
Auch Stefan Weckbach, Blumes neuer Strategiechef, gilt als potenzieller Aufsteiger. Weckbach war bei Porsche maßgeblich an der Entwicklung des ersten vollelektrischen Modells, des Porsche Taycan, beteiligt und könnte mit seiner Erfahrung im Bereich Elektromobilität eine zentrale Rolle in der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens spielen. Ein weiterer Name, der in diesem Zusammenhang genannt wird, ist Frank Walliser, derzeit Chef von Bentley. Walliser, der zuvor bei Porsche tätig war, bringt sowohl technische Expertise als auch Führungserfahrung mit und könnte in Zuffenhausen eine Schlüsselposition übernehmen.
Für die Nachfolge von Detlev von Platen im Vertrieb werden mehrere Kandidaten gehandelt. Alexander Pollich, der kürzlich als CEO von Porsche China berufen wurde und zuvor das herausfordernde Deutschlandgeschäft leitete, gilt als vielversprechender interner Anwärter. Ebenso im Gespräch ist Matthias Becker, der derzeit die Überseemärkte erfolgreich managt und als enger Vertrauter Blumes gilt.
Eine weitere Möglichkeit wäre die Rückkehr von Marco Schubert, dem ehemaligen Europa-Vertriebschef von Porsche, der erst im Herbst zu Audi gewechselt ist. Schubert könnte für Kontinuität sorgen und gleichzeitig neue Akzente im Vertrieb setzen. Auch Martin Sander, derzeit Vertriebschef der VW-Marke, wird als möglicher Kandidat genannt. Allerdings fehlt Sander der direkte Bezug zur Porsche-Kultur, was seine Chancen auf den Posten schmälern könnte.
Für das wichtige Finanzressort, das nach dem Abgang von Lutz Meschke neu besetzt werden muss, sucht Porsche gezielt nach Kandidaten mit Porsche-Erfahrung. Zwei Namen, die derzeit kursieren, sind Holger Peters, CFO von Škoda, und Jürgen Rittersberger, Finanzchef bei Audi. Beide bringen nicht nur umfangreiche Erfahrung im Finanzbereich mit, sondern haben auch frühere Stationen bei Porsche absolviert, was sie zu idealen Kandidaten für den Posten macht.
Und wann geht Oliver Blume?
Zur Frage nach der Zukunft von Oliver Blume als Vorstandsvorsitzender der Porsche AG hält man sich in Zuffenhausen bedeckt. Offiziell äußert sich das Unternehmen nicht zu möglichen Veränderungen an der Spitze, doch hinter den Kulissen mehren sich die Spekulationen. Lange Zeit galt 2025 als realistisches Jahr für Blumes Rückzug von Porsche, um sich vollständig auf seine Rolle als CEO des Volkswagen-Konzerns zu konzentrieren. Angesichts der aktuellen Entwicklungen könnte sich dieser Zeitplan jedoch verschieben – oder sogar beschleunigen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch in diesem Jahr eine Entscheidung über Blumes Doppelrolle fällt.
Obwohl Porsche im Vergleich zu anderen Marken des VW-Konzerns weiterhin solide wirtschaftliche Ergebnisse liefert, zeigen sich zunehmend Risse in der Erfolgsstory. Die ursprünglich ambitionierten Renditeziele mussten bereits während des laufenden Geschäftsjahres nach unten korrigiert werden. Zudem hat sich Porsche ein umfangreiches Sparprogramm auferlegt, um die hohen Margen trotz widriger Umstände aufrechtzuerhalten.
Besonders China, einer der wichtigsten Absatzmärkte für Porsche, bereitet der Unternehmensführung Sorgen. Der Absatzrückgang in der Volksrepublik belastet die Verkaufszahlen und könnte langfristig die strategische Ausrichtung in Asien beeinflussen. Hinzu kommen Handelskonflikte in den USA, wo die von Donald Trump angekündigten Zölle auf europäische Autos eine weitere Bedrohung darstellen. Diese geopolitischen Unsicherheiten verschärfen die Lage für Porsche zusätzlich.
Auch auf der Lieferantenseite kämpft der Sportwagenhersteller mit Schwierigkeiten. Bereits im vergangenen Jahr musste Porsche aufgrund von Problemen in der Lieferkette seine Prognosen nach unten anpassen. Die anhaltenden Engpässe wirken sich nicht nur auf die Produktion aus, sondern gefährden auch die Einführung neuer Modelle.