Stefan Pierer KTM Erfolgsgeschichte : KTM‑Macher Stefan Pierer: So formte er aus einer Pleite eine globale Ikone
Stefan Pierer, der Mann hinter der Kultmarke KTM
- © PanklKTM in der Krise: Der Kampf um eine Kultmarke
Im November 2024 meldete die KTM AG, Europas größter Motorradhersteller mit Sitz in Mattighofen, Insolvenz an und beantragte ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Dieser Schritt wurde notwendig, da das Unternehmen einen Schuldenberg von über zwei Milliarden Euro angehäuft hatte und eine Finanzierungslücke im hohen dreistelligen Millionenbereich nicht rechtzeitig schließen konnte.
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Die Insolvenz betraf tausende Mitarbeiter weltweit, von denen viele mit verspäteten Gehaltszahlungen und Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Zukunft konfrontiert waren. Im Zuge des Sanierungsverfahrens verzeichnete die KTM AG einen erheblichen Personalrückgang: Von über 6.100 Beschäftigten Ende 2023 schrumpfte die Belegschaft bis Ende 2025 auf 3.794 Mitarbeiter. Nach Abschluss des Sanierungsverfahrens unter dem neuen Mehrheitseigentümer Bajaj Mobility (vormals Pierer Mobility) wurde im Januar ein weiterer Abbau von rund 500 Stellen angekündigt. Betroffen sind insbesondere das mittlere Management sowie Verwaltungsbereiche.
Bereits 1991 ging die damalige KTM Motor‑Fahrzeugbau KG in Insolvenz, was zur Zerschlagung des Unternehmens führte. Stefan Pierer, der damals die Motorradproduktion übernahm, stand nun erneut vor der Herausforderung, KTM zu sanieren. „Die Marke KTM ist mein Lebenswerk, und dafür kämpfe ich“, erklärte Pierer Ende November 2024.
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Sturzfahrt ins Aus: Warum KTM 1991 in die Insolvenz ging
Die Geschichte von KTM beginnt 1934, als das Unternehmen ursprünglich als Reparaturwerkstatt gegründet wurde. Die industrielle Motorradproduktion begann 1953 unter dem Namen Kronreif-Trunkenpolz-Mattighofen (KTM). Im Jahr 1953 baute das österreichische Unternehmen sein erstes Motorrad und erlangte schnell einen Ruf für Qualität und Innovation. 1984 schrieb das Unternehmen Geschichte, als Heinz Kinigadner auf einer KTM als erster Österreicher Motocross-Weltmeister wurde. Doch die glanzvollen Zeiten waren nicht von Dauer. In den frühen 1990er Jahren befand sich KTM in einer existenziellen Krise. Finanzielle Schwierigkeiten und interne Probleme führten 1991 zur Insolvenz.
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Die Ursachen der Insolvenz lagen in einer Kombination aus wirtschaftlichen, strategischen und marktbezogenen Faktoren. Die Motorradbranche erlebte Ende der 1980er Jahre eine Phase der Stagnation. Besonders der europäische Markt war rückläufig, da die Nachfrage nach Motorrädern sank. Viele Kunden bevorzugten Autos, die zunehmend erschwinglicher wurden. Diese Entwicklung traf Hersteller wie KTM hart, die stark von den europäischen Märkten abhängig waren.
Intern war KTM durch ineffiziente Strukturen, eine fehlende langfristige Strategie und unzureichende Investitionen in Innovationen geschwächt. Während japanische Hersteller wie Honda, Yamaha und Kawasaki ihre Produktion modernisierten und innovative Modelle auf den Markt brachten, hatte KTM Schwierigkeiten, wettbewerbsfähig zu bleiben.
KTM war in dieser Zeit zudem stark auf Offroad-Motorräder fokussiert. Während diese Sparte zwar eine loyale Kundengruppe ansprach, war sie zu klein, um das Unternehmen allein zu tragen. Es fehlte an einer breiteren Produktpalette, die eine Diversifikation in andere Marktsegmente ermöglicht hätte.
In den Jahren vor der Insolvenz 1991 hatte KTM stark in Wachstum investiert, jedoch ohne ausreichende finanzielle Rücklagen oder stabile Erträge. Als der Markt einbrach, geriet das Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten. Genau zu diesem Zeitpunkt trat Stefan Pierer auf den Plan. Der gebürtige Oberösterreicher, der 1956 geboren wurde, hatte bereits Erfahrung im Maschinenbau und eine Leidenschaft für Unternehmertum. Pierer erkannte das ungenutzte Potenzial von KTM und sah eine Gelegenheit, die Marke neu zu positionieren.
KTM zerschlagen: Wie Stefan Pierer die Motorradmarke rettete und neu erfand
Zu diesem Zeitpunkt stand das Unternehmen vor einer ungewissen Zukunft. Viele der damals etwa 1.000 Mitarbeiter mussten das Unternehmen verlassen, und die Marke KTM verlor sowohl bei Kunden als auch in der Branche an Glaubwürdigkeit. Es schien, als sei das Ende der Traditionsmarke besiegelt.
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Einer der bedeutendsten Aspekte der Insolvenz war die Aufteilung des Unternehmens in mehrere Geschäftsbereiche. KTM bestand damals aus verschiedenen Sparten, darunter Motorräder, Fahrräder und der Bereich Kühltechnik. Diese wurden im Zuge der Insolvenzverhandlungen separat weitergeführt oder verkauft.
- KTM Motorräder: Der Kernbereich des Unternehmens – die Motorradsparte – wurde in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert und schließlich von Stefan Pierer übernommen.
- KTM Fahrräder: Die Fahrradsparte wurde ebenfalls ausgegliedert und eigenständig weitergeführt. Sie existiert bis heute als unabhängiges Unternehmen, das nicht mehr mit der Motorradmarke verbunden ist. Die Fahrradproduktion ging an Herman Urkauf, dessen Familie die Marke bis heute führt. Diese distanziert sich bewusst von der KTM-Motorradproduktion.
- Kühltechnik: Die Abspaltung der Kühltechnik markierte einen weiteren Schritt, um die wirtschaftlichen Probleme zu lösen, da dieser Bereich nicht mehr zur strategischen Ausrichtung passte.
Die Übernahme der Motorradsparte durch Stefan Pierer zusammen mit seinem Partner Rudolf Knünz 1992 war letztlich der entscheidende Schritt, um KTM vor dem endgültigen Untergang zu bewahren. Pierer erkannte das Potenzial der Marke, die trotz der finanziellen Schwierigkeiten nach wie vor einen guten Ruf für Qualität und Leistung genoss.
Die Übernahme war riskant, doch Pierer hatte eine klare Vision: Er wollte KTM nicht nur sanieren, sondern zu einer globalen Premiummarke im Offroad- und Motorradsegment entwickeln. Pierers Ansatz war von Anfang an strategisch und langfristig. Zunächst konzentrierte er sich darauf, die Kernkompetenzen von KTM zu stärken. Dazu gehörten die Entwicklung leistungsstarker Motoren, der Ausbau der Offroad-Kompetenz und die Wiederbelebung des Rennsports als Marketinginstrument.
KTM unter Pierer: Mit Hightech, Nischenfokus und Racing-DNA zur Erfolgsmarke
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg von KTM unter Pierer war die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung. Pierer erkannte, dass Innovation der Schlüssel zur Differenzierung in einem hart umkämpften Markt war. KTM investierte stark in moderne Fertigungstechnologien, leistungsstarke Motoren und leichte Rahmen aus Hightech-Materialien. Diese Innovationen spiegelten sich in einer Produktpalette wider, die für ihre Zuverlässigkeit, Leistung und modernes Design bekannt ist.
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Ein weiterer entscheidender Schritt war die Fokussierung auf Nischenmärkte. Während viele Konkurrenten versuchten, den Massenmarkt zu bedienen, spezialisierte sich KTM auf Offroad-Motorräder und den Motorsport. Diese Strategie zahlte sich aus: KTM wurde schnell zur dominierenden Marke im Motocross und Enduro.
Doch Pierers Ambitionen reichten weit über den Offroad-Bereich hinaus. Ab den 2000er Jahren begann KTM, sich stärker im Straßenmotorradsegment zu positionieren. Mit Modellen wie der KTM Duke und der Super Duke schuf das Unternehmen Motorräder, die nicht nur auf Leistung, sondern auch auf Design und Fahrspaß setzten. Dies lockte eine neue Zielgruppe an und stärkte die Marke weiter.
„Ready to Race“: Wie KTM unter Pierer zur Rennsport-Ikone wurde
Der Motorsport ist seit Jahrzehnten das Herzstück der Marke KTM und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Identität. Unter der Leitung von Stefan Pierer entwickelte sich KTM von einem Nischenakteur zu einem der erfolgreichsten Hersteller im internationalen Rennsport. Diese Erfolgsgeschichte spiegelt nicht nur die technische Expertise und Innovationskraft des Unternehmens wider, sondern auch dessen strategische Ausrichtung: „Ready to Race“ – ein Motto, das KTM lebt.
Der Motorsport war für Pierer immer mehr als nur ein Hobby – er war ein strategisches Instrument, um die Marke KTM zu stärken. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Akteure im Rennsport. Im Motocross, Enduro und später auch in der MotoGP feierte KTM zahlreiche Erfolge.
KTM begann seine Rennsportkarriere im Offroad-Bereich, wo die Marke ihre ersten großen Erfolge feierte. Bereits in den 1970er Jahren machte sich KTM mit leistungsstarken Motocross- und Enduro-Maschinen einen Namen. Doch die wirkliche Dominanz begann in den 1990er Jahren, nachdem Stefan Pierer die Leitung des Unternehmens übernommen hatte.
Rennsieg trifft Serienreife: Wie KTM Technik und Talente von der Strecke auf die Straße bringt
Diese Siege hatten nicht nur Prestigecharakter, sondern trugen auch zur technologischen Weiterentwicklung bei. Viele Innovationen, die auf der Rennstrecke getestet wurden, fanden später ihren Weg in die Serienproduktion. Dadurch konnte KTM seinen Kunden Produkte anbieten, die von modernster Technik profitieren und ein Höchstmaß an Performance garantieren.
Ein Meilenstein war der erste Rallye-Dakar-Sieg 2001 mit Fabrizio Meoni, der den Beginn einer 18-jährigen Erfolgsserie markierte. Ein entscheidender Moment in der Rennsportgeschichte von KTM war der Einstieg in die MotoGP, die Königsklasse des Straßenrennsports, im Jahr 2017. Dieser Schritt markierte eine neue Ära für das Unternehmen und zeigte, dass KTM nicht nur im Offroad-Bereich, sondern auch auf Asphalt wettbewerbsfähig ist.
Ein weiterer Schlüssel zum Rennsport-Erfolg von KTM war die konsequente Förderung junger Talente. KTM engagierte sich intensiv in Nachwuchsserien wie der Moto3-Klasse, die als Sprungbrett für zukünftige MotoGP-Fahrer dienten. KTM-Motorräder haben in der Moto3 zahlreiche Weltmeistertitel gewonnen und Stars wie Brad Binder, Miguel Oliveira und Pedro Acosta hervorgebracht.
KTM unschlagbar: Die Erfolgsserien in Enduro, Motocross und bei der Rallye Dakar
- Enduro: KTM ist seit Jahrzehnten eine der dominierenden Marken im Enduro-Sport. Besonders in der FIM-Enduro-Weltmeisterschaft ist KTM unangefochtener Spitzenreiter. Fahrer wie Ivan Cervantes, Juha Salminen und Taddy Blazusiak haben zahlreiche Titel eingefahren und KTM zur führenden Marke in dieser Disziplin gemacht.
- Motocross: Auch im Motocross hat KTM durch kontinuierliche Innovationen und starke Fahrer wie Jeffrey Herlings und Tony Cairoli eine Führungsposition erreicht. Besonders in der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft konnte KTM eine beeindruckende Siegesserie hinlegen, die ihre Vormachtstellung in diesem Segment unterstreicht.
- Rallye Dakar: Die Rallye Dakar, eine der härtesten und prestigeträchtigsten Motorsportveranstaltungen der Welt, ist ein weiterer Bereich, in dem KTM seit über zwei Jahrzehnten dominiert. Zwischen 2001 und 2019 gewann KTM 18 Jahre in Folge die Dakar. Fahrer wie Marc Coma und Cyril Despres haben mit ihren Siegen nicht nur Geschichte geschrieben, sondern auch gezeigt, dass KTM-Maschinen selbst unter extremsten Bedingungen unschlagbar sind.
Umsatz, Wachstum, Einfluss: Pierers spektakuläre Bilanz bei KTM
Die wirtschaftlichen Ergebnisse unter Stefan Pierer sind beeindruckend. Als er 1992 die Führung von KTM übernahm, erzielte das Unternehmen einen Umsatz von nur rund 40 Millionen Euro. Heute gehört KTM zu den weltweit führenden Motorradherstellern mit einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro und einem Produktionsvolumen von mehr als 300.000 Motorrädern pro Jahr in den Jahren 2022 und 2023.
Auch die Beschäftigungszahlen zeugten von Erfolg. Unter Pierer wuchs die Mitarbeiterzahl von wenigen Hundert auf über 6.000 weltweit (Pierer Mobility AG mit KTM, Husqvarna und Co.). KTM hat Standorte in Österreich, Indien und anderen Teilen der Welt, was die globale Reichweite und das Wachstumspotenzial des Unternehmens verdeutlicht.
1996 folgte der Börsengang, 1999 entstand ein neuer Hauptsitz in Mattighofen. Stefan Pierers Erfolg beschränkt sich nicht auf KTM. Er hat sich als vielseitiger Unternehmer bewiesen und ist auch an anderen Unternehmen und Projekten beteiligt. Über die Pierer Mobility AG hat er Beteiligungen an weiteren Marken wie Husqvarna Motorcycles und GASGAS aufgebaut. Diese Diversifikation hat es ihm ermöglicht, Synergien zwischen den Marken zu nutzen und den Einfluss von Pierer Mobility auf dem globalen Motorradmarkt zu stärken.
Indische Allianz, österreichischer Wandel: Der stille Umbruch bei KTM
Ein wichtiger Aspekt von Pierers Strategie war die Diversifikation und der Aufbau strategischer Partnerschaften. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Bajaj Auto. Bajaj, einer der größten Motorradhersteller der Welt, erwarb 2007 einen Anteil an KTM und ermöglichte es dem österreichischen Unternehmen, Zugang zu neuen Märkten in Asien zu erhalten.
Diese Partnerschaft war ein Meilenstein für KTM. Durch die Zusammenarbeit konnte das Unternehmen seine Produktionskosten senken und kleinere, erschwinglichere Modelle entwickeln, die speziell auf Schwellenmärkte zugeschnitten waren. Gleichzeitig blieb KTM seinen Wurzeln treu und konzentrierte sich weiterhin auf High-End-Produkte für Europa und Nordamerika.
Im November 2025 übernahm Bajaj Auto schließlich – über seine Tochtergesellschaft Bajaj Auto International Holdings BV – die vollständige Kontrolle über die Pierer Bajaj AG, die Mehrheitseigentümerin der Pierer Mobility AG war. Damit sicherte sich Bajaj einen indirekten Mehrheitsanteil von rund 74,9 % an der Pierer Mobility AG, der Muttergesellschaft von KTM. Die Gesellschaft wurde in Folge in Bajaj Mobility AG umbenannt. Zuvor war Bajaj bereits bedeutender Minderheitsaktionär, verfügte jedoch nicht über eine kontrollierende Position. Mit Abschluss dieser Transaktion ist Bajaj nun faktisch Mehrheitsaktionär und kann die strategische Ausrichtung von KTM maßgeblich mitbestimmen.
Kritiker sehen darin nicht nur eine wirtschaftlich nachvollziehbare Entwicklung, sondern auch den schrittweisen Verlust eines nationalen Vorzeigeunternehmens. Der Wandel vollzog sich über komplexe Beteiligungsstrukturen, deren Auswirkungen nach außen lange Zeit nicht klar erkennbar waren. Auch wenn die Produktion in Österreich fortgeführt werden soll, könnte die strategische Entscheidungsfindung künftig verstärkt am Standort Pune erfolgen – ein Umstand, der immer wieder Fragen zur künftigen Rolle Österreichs im KTM-Konzern aufwirft.
Stefan Pierer: Unternehmer, Investor, Präsident
Stefan Pierer bezeichnete KTM mehrfach als sein „Lebenswerk“. Der am 25. November 1956 geborene Manager studierte Betriebs- und Energiewirtschaft an der Montanuniversität Leoben und begann seine berufliche Laufbahn 1982 bei der Hoval GmbH im Vertrieb.
1987 gründete Pierer eine Beteiligungsgesellschaft, aus der in weiterer Folge die Pierer Mobility AG hervorging. Über diese Holding entwickelte er die KTM-Gruppe zu einem international tätigen Motorradhersteller. Pierer war über viele Jahre Vorstandsvorsitzender der Pierer Mobility AG sowie der KTM AG. Im Zuge des Sanierungsverfahrens der KTM AG legte er 2025 seine operativen Managementfunktionen zurück.
Neben seinen Aufgaben in der KTM-Gruppe war Pierer in mehreren Aufsichtsräten vertreten. Von 2022 bis 2025 war er Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich. In dieser Funktion äußerte er sich regelmäßig zu industriepolitischen Fragen wie der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, der Entwicklung der Lohnnebenkosten sowie arbeitsmarkt- und pensionspolitischen Rahmenbedingungen. Mit der Neuwahl des Präsidiums im Jahr 2025 endete seine Amtszeit.
Auch als Investor ist Pierer engagiert. Gemeinsam mit Partnern übernahm er die Mehrheit am oberösterreichischen Feuerwehrausrüster Rosenbauer International AG.