Standort Österreich

Plattform Industrie4.0 Österreich zählt inzwischen 22 Mitglieder

Ein Netzwerk und ein Impulsgeber will die österreichische Plattform Industrie4.0 sein. Neben Vertretern der Arbeitnehmer und mehreren Universitäten sind inzwischen auch Industriebetriebe wie Siemens, Magna, die Österreichische Post oder BRP Rotax dabei.

Im Sommer des Vorjahres haben die Sozialpartner die "Plattform Industrie 4.0" gegründet, mittlerweile hat der gemeinnützige Verein 22 Mitglieder. Neben Interessenvertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie dem Infrastrukturministerium zählen namhafte Firmen wie Siemens, Magna, Post und IBM dazu. Weiters sind noch mehrere Unis und Fachhochschulen mit dabei.

Aktuell bewirbt sich Österreich im Rahmen einer Ausschreibung des European Institute of Technology and Innovation um ein Kompetenzzentrum für Produktion. Das Land wird durch die TU Wien, Magna Steyr und eine Arbeitsgemeinschaft aus vier oberösterreichische Industrieunternehmen unter der Führung von BRP Rotax vertreten.

Die Plattform vermeldet: Die Arbeitsgruppen tagen

Außerdem tagen gerade neun Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Industrie4.0, etwa zu Normungsfragen oder arbeitsrechtlichen Herausforderungen beim vernetzten Arbeiten.

White Paper zum Thema

"Die Plattform Industrie 4.0 Österreich ist Moderator, Netzwerkknoten, Impulsgeber und Botschafter im vorwettbewerblichen Austausch aller gesellschaftlichen Akteure", meint Roland Sommer, Geschäftsführer des Vereins.

Unter Industrie 4.0 - oder wie es auch genannt wird: das Internet der Dinge - versteht man die Digitalisierung und Vernetzung der Produktion.

Ob dies eine Jobmaschine oder ein Jobkiller ist, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Einigkeit herrscht nur darüber, dass schlecht qualifizierte Arbeitnehmer noch stärker durch die Automatisierung unter Druck geraten. Weitere Informationen zur Plattform im Internet. (red/ag.)

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