Baumanager-Ranking Österreich : Top-100 Baumanager: Diese Namen prägen Österreichs Bauwirtschaft 2026
Österreichs Bauwirtschaft im Netzwerk-Check: Das neue Top-100-Ranking zeigt, welche Managerinnen und Manager die Branche besonders stark prägen.
- © Industriemagazin (KI-generiert) nach Porr/IGO/WienerbergerAktive Mitgliedschaft erforderlich
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Die Bauwirtschaft ist eine Branche, in der Projekte selten im Alleingang entstehen. Große Vorhaben verlangen Kapital, technische Expertise, politische Sensibilität, belastbare Partnerschaften und ein hohes Maß an strategischer Übersicht. Wer in diesem Umfeld erfolgreich führt, muss nicht nur Unternehmen steuern, sondern auch Netzwerke verstehen, Allianzen bilden und Entwicklungen frühzeitig einordnen können.
Das vorliegende Ranking macht sichtbar, welche Persönlichkeiten in Österreichs Bau- und Immobilienwirtschaft besonders stark in solche Strukturen eingebunden sind. Es zeigt nicht nur, wer an der Spitze großer Unternehmen steht, sondern auch, wie weit die jeweiligen Verbindungen in die Branche hineinreichen. Damit wird Einfluss nicht als bloße Wahrnehmung beschrieben, sondern anhand messbarer Beziehungen, Funktionen und wirtschaftlicher Bedeutung nachvollziehbar gemacht.
Die Top-100 Baumanager stehen damit exemplarisch für jene Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die die österreichische Bauwirtschaft prägen: durch operative Verantwortung, strategische Positionierung, unternehmerische Reichweite und ihre Rolle in zentralen Netzwerken der Branche.
Folgen Sie uns durch die Netzwerke der österreichischen Bauwirtschaft – und zu jenen Persönlichkeiten, die diese Branche prägen.
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Österreichs drei mächtigste Baumanager 2026
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#1 Karl-Heinz Strauss, Vorstandsvorsitzender PORRKarl-Heinz Strauss steht seit September 2010 an der Spitze der PORR AG. Der gebürtige Jahrgang 1960 kommt fachlich aus dem Bau: Nach der HTL für Tiefbau folgten Stationen an der Harvard University, an der Management Business School St. Gallen sowie ein MBA-Programm an der IMADEC University in Wien. Vor dem Wechsel in die Immobilien- und Bauwirtschaft war Strauss bis 2000 in unterschiedlichen Funktionen bei der Raiffeisen Zentralbank tätig, unter anderem mit Bezug zu Bau und Immobilien. Danach gründete er die Strauss & Partner Immobilien GmbH, die mit Projekten wie dem EURO PLAZA am Wienerberg sichtbar wurde. Bei PORR verbindet Strauss die Rolle des CEO mit jener eines Miteigentümers in einem Syndikat mit IGO Industries; das Unternehmen nennt seine Expertise in Wirtschaft, Finanzen und Bau als Teil der Stabilitäts- und Kontinuitätsstrategie des Vorstands.
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#2 Iris Ortner, Geschäftsführung IGO IndustriesIris Ortner, geboren am 31. August 1974 in Innsbruck, ist seit 2013 für das operative Geschäft der IGO Industries verantwortlich. Ihre Ausbildung führte sie zunächst an die ETH Zürich, wo sie von 1992 bis 1997 Maschineningenieurwesen mit Vertiefung in Energiesysteme und Betriebswirtschaft studierte; 2001 folgte ein MBA am INSEAD in Fontainebleau. Beruflich war Ortner früh in der Gruppe aktiv: Von 1997 bis 2000 leitete sie für HTG/IGO Industries in Warschau Gebäudetechnik-Projekte, unter anderem beim Warsaw Financial Center, und baute HTG Polska mit auf. 2002/03 arbeitete sie als Beraterin bei Siemens Management Consulting. Seit 2003 ist sie bei IGO Industries tätig, seit 2013 auch Gesellschafterin; zu ihren Aufgaben zählen Strukturierung, Strategie, Controlling und Personalentwicklung. Die Gruppe sieht sich als Familienunternehmen in vierter Generation.
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#3 Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender WienerbergerHeimo Scheuch, geboren am 15. Oktober 1966, führt Wienerberger seit 1. August 2009 als Vorstandsvorsitzender. Seine Ausbildung verbindet Rechts- und Wirtschaftswissenschaften: Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, absolvierte an der Universität Paris ein Diplom in Europäischem Kartellrecht und promovierte später in Wien; parallel studierte er Betriebswirtschaft an der WU Wien und an der Ecole Supérieure de Commerce de Paris. Beruflich begann Scheuch 1992/93 bei Banque Paribas in Paris im Team Industriebeteiligungen, anschließend arbeitete er bei Shook, Hardy & Bacon in Mailand und London im Bereich Corporate Finance. 1996 wechselte er zu Wienerberger, übernahm dort verschiedene leitende Funktionen und war von 2001 bis 2009 COO. Unter seiner Führung beschreibt Wienerberger den Wandel vom Ziegelhersteller zum internationalen Anbieter von Gebäudehüllen- sowie Wasser- und Energiemanagementlösungen.
Bauwirtschaft-Ranking: Warum Umsatz allein nicht alles über Einfluss verrät
Die österreichische Bauwirtschaft kennt ihre Fixsterne. Doch hinter den vertrauten Spitzenplätzen beginnt der eigentlich aufschlussreiche Teil des Rankings: Dort wird sichtbar, wie unterschiedlich Einfluss in dieser Branche entsteht. Nicht immer gewinnt, wer am besten vernetzt ist. Nicht immer reicht Umsatz allein. Und nicht jede Schlüsselposition steht automatisch im grellen Licht der Öffentlichkeit.
Stefan Kratochwill, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, steht auf Rang vier und damit unmittelbar hinter dem Spitzentrio. Seine Platzierung wirkt zunächst wie eine logische Folge der Konzernmacht: Die STRABAG ist in diesem Ranking mehrfach prominent vertreten, Kratochwill erreicht vor allem beim Umsatz einen herausragenden Wert. Gleichzeitig fällt seine Vernetzung im Vergleich zu anderen deutlich niedriger aus. Genau darin liegt die Spannung: Einer der mächtigsten Manager der Branche muss nicht zwingend der sichtbarste Netzwerker sein. Sein Gewicht kommt aus Struktur, Größe und operativer Verantwortung.
Auf Rang fünf folgt mit Kerstin Gelbmann die Aufsichtsratsvorsitzende der STRABAG SE. Ihre Position zeigt, dass Einfluss in der Bauwirtschaft nicht nur auf der Vorstandsebene entsteht. Kontrolle, Eigentümerinteressen und strategische Aufsicht gehören längst zum Machtgefüge der Branche. Wer verstehen will, wie Entscheidungen vorbereitet, abgesichert und gesteuert werden, muss auch auf jene blicken, die nicht täglich vor Kameras stehen.
Bauwirtschaft: Auffälliges Detail zeigt die stille Macht der Zulieferer
Dahinter verschiebt sich das Bild weiter. Andreas Klauser von PALFINGER und Wolfgang Litzlbauer von der Umdasch Group stehen für Unternehmen, die nicht im klassischen Sinn bauen, aber ohne die viele Bauprozesse kaum denkbar wären. Krane, Hebelösungen, Schalungen, industrielle Systeme: Die Zulieferindustrie ist kein Randbereich, sondern Teil des Nervensystems der Bauwirtschaft. Ihr Einfluss zeigt sich weniger in spektakulären Baustellenbildern als in Lieferfähigkeit, Technologie und internationaler Reichweite.
Auffällig ist auch Stefan Ehrlich-Adam von EVVA auf Rang neun. Während sein Umsatzwert im Ranking niedrig bleibt, erreicht er bei der Vernetzung einen Spitzenwert. Das macht ihn zu einem Gegenentwurf zu Kratochwill: Hier trägt nicht die Masse des Konzerns, sondern die Dichte der Beziehungen.
So entsteht abseits der ersten drei Plätze ein vielschichtiges Bild der Branche. Die Bauwirtschaft ist kein einfaches Kräftemessen nach Größe. Sie funktioniert über Netzwerke, Aufsicht, Systemrelevanz, industrielle Spezialisierung und wirtschaftliche Hebel. Gerade die Ränge vier bis zehn zeigen, wie breit Macht verteilt ist – und wie leise sie manchmal wirkt.
Hier sind die wichtigsten Manager und Managerinnen der österreichischen Bauindustrie:
relev.
Top-100 Baumanager: Wer ist gelistet?
Grundlage des Rankings sind Firmenbuchdaten von Personen in führenden Unternehmen der österreichischen Bauwirtschaft sowie relevanten verbundenen Gesellschaften und Privatstiftungen. Berücksichtigt wurden operativ tätige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger – etwa Vorstände und Geschäftsführer – sowie Aufsichtsratsvorsitzende dieser Unternehmen.
So wird bewertet
Einfluss wird als Zusammenspiel mehrerer Faktoren berechnet: 1) wirtschaftliche Bedeutung der zugeordneten Unternehmen, 2) Vernetzung, 3) Variabilität des Netzwerkes und 4) systemische Relevanz.
Zusätzlich fließt der 5) Situational Awareness Index ein. Dieser zeigt, wie stark eine Person öffentlich sichtbar und thematisch breit aufgestellt ist. Die besten Ergebnisse in diesem Index wurden im Ranking berücksichtigt: Die Top 50 des Ausgangsrankings Top-1000 Manager stiegen drei Plätze auf, die Plätze 51 bis 100 zwei Plätze, die Plätze 101 bis 200 einen Platz.
Gesamtrang
Der Gesamtrang ergibt sich aus der Summe dieser Faktoren zuzüglich der gewichteten, im Firmenbuch ausgewiesenen Mitarbeiterzahlen jener Unternehmen, denen eine Person in Haupt- und Nebenfunktionen zugeordnet ist.
Österreichs 1.000 wichtigste Manager und Managerinnen:
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