Industrie-Ranking der jüngsten Manager : 40 unter 40: Das sind Österreichs jüngste Topmanager

Begleiten Sie die aufstrebende Generation von Führungskräften in Österreichs Industrie. FAS Research und INDUSTRIEMAGAZIN präsentieren die 40 einflussreichsten Manager.

Begleiten Sie die aufstrebende Generation von Führungskräften in Österreichs Industrie. FAS Research und INDUSTRIEMAGAZIN präsentieren die 40 einflussreichsten Manager.

- © INDUSTRIEMAGAZIN

Sie sind jung, weltoffen und machen Karriere im Überschall: Eine neue Generation von Managern übernimmt in der Industrie das Ruder. Die Analysten von FAS Research, spezialisiert auf die Erstellung von netzwerkbasierten Lage- und Strategiebildern, haben gemeinsam mit dem INDUSTRIEMAGAZIN versucht, den Einfluss in der österreichischen Wirtschaft zu objektivieren. Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch die ebenso komplexe wie interaktive Leadership-Landschaft der österreichischen Wirtschaft. Das sind die 40 wichtigsten Leader in Österreich unter 40 Jahren.

Hier gehts zur interaktiven Datenbank und dem Ranking der 1000 Topmanager Österreichs!

Grundlage der Rangliste sind die Firmenbuchdaten aller Personen, die in den 5.000 umsatzstärksten österreichischen Industrieunternehmen, den zehn Banken mit den höchsten Jahresbilanzsummen sowie den dazugehörigen Privatstiftungen beschäftigt sind. Berücksichtigt wurden alle operativ tätigen Personen (Vorstände, Geschäftsführer) sowie die Aufsichtsratsvorsitzenden dieser Unternehmen.

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Liste der Österreichs Topmanager unter 40

  1. Michael Baminger, 40, Salzburg AG
  2. Mark Mateschitz, 31, Red Bull GmbH
  3. Kuntal Baveja, 40, Novartis Pharma GmbH
  4. Martin Blum, 40, Blum Group Holding GmbH
  5. Christina Johanna Wilfinger, 40, SAP Österreich GmbH
  6. Michael Göschelbauer, 40, Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien
  7. René Knapp, 40, UNIQA Insurance Group AG
  8. Philipp Lehner, 39, Alpla Werke Alwin Lehner GmbH
  9. Julia Aichhorn, 37, GIG Karasek GmbH
  10. Ewald-Marco Münzer, 40, Münzer Bioindustrie GmbH

    >>> Die Top-Manager in Oberösterreich

  11. Tobias Braun, 40, Benteler International Aktiengesellschaft
  12. Laura Wiesner, 39, Wiesner-Hager Möbel Gesellschaft m.b.H.
  13. Gregor Marberger, 39, Holz - Marberger GmbH
  14. Sebastian Wolf, 40, VV Rosenbauer International AG
  15. Matthias Zitterbart, 40, DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG.
  16. Hubert Bertsch, 32, Bertsch Foodtec GmbH
  17. Johannes Max-Theurer, 35, Plasser & Theurer Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H.
  18. Michael Trestl, 38, Austrian Airlines AG
  19. Florian Hengl, 39, Hengl Mineral GmbH
  20. Michael Egger, 39, Egger Gruppe

    >>> Die Top 1000 Manager in Niederösterreich

  21. Michael Hell, 36, Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien
  22. Christoph Knogler, 39, KEBA Group AG
  23. Julia Guizani, 38, SANOFI-AVENTIS GmbH
  24. Stefan Blaas, 39, Liebherr-Werk Telfs GmbH
  25. Wolfgang Kitzler, 40, Constantia Teich GmbH
  26. Jan Gonda, 40, Veitsch-Radex GmbH & Co OG
  27. Eva Ritter, 40, Veitsch-Radex GmbH & Co OG
  28. Michael Asamer, 36, ASAMER Kies- und Betonwerke GmbH
  29. Lorenz Cuturi, 39, J. Wimmer Holding Gesellschaft m.b.H.
  30. Martin Seiter, 38, Oberbank AG

    >>> Hier gehts zur interaktiven Datenbank der 1.000 wichtigsten Manager

  31. Isabella Lehner, 37, Oberbank AG
  32. Reinhard Pasterk, 40, Sonnenkraft Energy GmbH
  33. Richard Frizberg, 36, Global Hydro Energy GmbH
  34. Alexander Sysoev, 38, Ericsson Austria GmbH
  35. Theresa Glaser-Trost, 35, Trost GmbH
  36. Evelin Polat, 34, Remus Innovation GmbH
  37. Dominik Santner, 36, Anton Paar ShapeTec GmbH
  38. Joachim Kalkgruber, 39, Solarfocus GmbH
  39. Angelo Holzknecht, 38, Hirschmann Automotive GmbH
  40. Hubert Stöhr, 38, Brauerei Schloss Eggenberg Stöhr GmbH & Co KG

Österreichs jüngste Topmanager

So werden die Netzwerke der Top-Manager bewertet

Einfluss ist das Produkt aus Umsatz, Verflechtung, Verflechtungsvariabilität und Systemrelevanz. Gegenstand der Analyse sind die kumulierten Umsätze der Unternehmen, über die eine Person aufgrund ihrer Tätigkeit als Vorstand oder Aufsichtsrat Verfügungsgewalt hat. Zusätzlich wird die Vernetzung der Personen über ihre Positionen in Vorstand, Aufsichtsrat, Forschungsinstituten, Wirtschaftsverbänden oder Vereinigungen ermittelt. Als dritter Faktor wird die Variabilität berücksichtigt. Sie bildet die Verbindungen zu anderen Branchen, zu anderen Ländern sowie zu verschiedenen Altersgruppen (und dem jeweils anderen Geschlecht) innerhalb des Netzwerkes ab.

>>> Das sind Österreichs größte Industrie-Unternehmen

Um das systemische Risiko zu berechnen, wird die jedem Unternehmen zugeordnete Güterklasse der Input-Output-Matrix der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen herangezogen. Die Gewichtung wird über die Bruttowertschöpfung innerhalb der Sektoren und zwischen den Sektoren auf Basis der Güterströme in Mio. Euro vorgenommen.

Harald Katzmair FAS.research
Netzwerkanalytiker Harald Katzmair von FASresearch - © THOMASTOPF

Systemrelevanz: Einblicke in Abhängigkeitsverhältnisse

Dabei geht es darum, die Abhängigkeitsverhältnisse in der Wertschöpfungskette sichtbar zu machen. Die Güterklassen der Input-Output-Matrix der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen wurden zur Berechnung der systemischen Risiken herangezogen. Anhand der Güterströme in Mio. Euro auf Basis der Bruttowertschöpfung innerhalb der Sektoren und zwischen den Sektoren wurde die Gewichtung vorgenommen.

Wann überflügeln Einzelvorstände ihre Chefs?

Dieses Ergebnis mag zunächst überraschen: Man fragt sich, woran es liegen könnte, wenn „gefühlt“ einflussreichere Personen wie CEOs (oder Eigentümer) von ihren berichtspflichtigen Führungskräften wie Bereichsleitern überholt werden. Und das, obwohl - wie der Netzwerkanalytiker Harald Katzmair feststellt - die CEOs durch ihr größeres Gewicht eigentlich "nach oben gepushed" werden. Die Abbildung ist natürlich in jedem Fall zutreffend - dies erklärt sich durch das jeweilige Mandat, die Branchenzugehörigkeit und das Systemrisiko.

Woher kommen die vielen Senkrechtstarter?

In der Rangliste der 1.000 einflussreichsten Manager sind Verschiebungen in der Rangfolge ein fester Bestandteil. Größere Sprünge an die Spitze - oder deutliche Positionsverluste - lassen sich wie immer damit erklären, dass Manager Führungspositionen übernehmen oder abgeben. Damit sind beispielsweise einflussreiche Aufsichtsratsmandate gemeint. Wie schon im Vorjahr kommt auch in diesem Jahr die Berücksichtigung systemischer Risiken hinzu: Manager von besonders exponierten Energieversorgern sowie von Unternehmen aus materialintensiven Branchen wie der Bauindustrie konnten sich zum Teil deutlich im zweistelligen Prozentbereich auf der Rangliste verbessern. Ähnliches gilt für Vertreter technologieintensiver Unternehmen aus Branchen wie der Informations- und Kommunikationstechnik.

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