Automotive

Produktion von Reisemobilen trotz Engpässen auf Rekord

Pkw mit Wohnwagen als Anhänger fährt auf der Straße
© Oleksandr

Auch die deutsche Caravaning-Branche kann Rohstoffengpässe und verzögerte Zulieferungen. Dennoch konnten die Unternehmen 2021 ihre Produktion auf ein Rekordniveau steigern, so wie auch schon im Jahr zuvor.

So wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 130.666 Wohnmobile und Caravans ausgeliefert. Auch bei einem Produktionseinbruch in der zweiten Jahreshälfte waren das 12,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor und der höchste Wert in der Geschichte der Branche. Der Umsatz erreichte einschließlich des Zubehör- und Gebrauchthandels mit 13,9 Milliarden Euro ebenfalls einen Bestwert.

Fast 55.000 Fahrzeuge gingen in den Export, der damit um 18,7 Prozent zulegte. "Die Urlaubsform Caravaning liegt nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa stark im Trend. Die Nachfrage nach deutschen Reisemobilen und Caravans ist ungebrochen", erklärt Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Industrieverbandes CIVD. Entsprechend optimistisch blicke man auf das Jahr 2022, wenn die Rohstoffengpässe abklingen und die Verzögerungen in den Lieferketten nachließen. Am meisten unter den Lieferengpässen litt die Herstellung und damit Auslieferung von Wohnwagen, die Reisemobile weniger.