Industriemagazin im Dezember : Das lesen Sie im neuen INDUSTRIEMAGAZIN

IM 12 2025
© WEKA Industrie Medien

Liebe Leserin, lieber Leser!

Nexperia-Schock, verschärfte chinesische Exportkontrollen und neue US-Sektorzölle markieren eine Phase, in der geopolitische Spannungen Europas Industrie unmittelbar treffen. Während Washington und Peking ihren Handel zunehmend über bilaterale Deals organisieren und damit eine Ära politisch gelenkter Märkte einleiten, muss sich die europäische Industrie neu ausrichten. Dass sie das immer vehementer tut, lesen Sie in der Coverstory von IM-Autor Daniel Pohselt. Mit angepassten Kostenstrukturen, breiter aufgestellten Lieferketten und neu formiertem Widerstand treten sie gegen die Abhängigkeiten an - mehr dazu lesen Sie ab Seite 10.

Die Energie- und Maschinenbaubranche schaltet auf Wachstum. Ein Beispiel liefert Innio: Der Tiroler Gasmotorenspezialist positioniert sich mit dezentralen Energielösungen, starkem Servicegeschäft und wachsendem US-Fokus für einen potenziellen Börsengang. Die Frage, welche Rolle die österreichischen Standorte künftig spielen werden, erhält damit strategisches Gewicht – zwischen technologischer Kompetenz in Jenbach und wachsender Dynamik in Nordamerika. Die Story von Dominique Otto lesen Sie ab Seite 28.

In der Bau- und Holzwirtschaft zeigt sich, wie industrielle Transformation gelingen kann. Der oberösterreichische Verbindungstechnik-Spezialist SIHGA hat trotz schwieriger Konjunktur ein solides Fundament geschaffen und digitale Produkte, Sensorik und neue Organisationsstrukturen etabliert. Österreichs Holzbaubranche bleibt international gefragt – und gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie Mittelständler Technologie- und Materialkompetenz kombinieren, um sich auch gegen globale Marktführer zu behaupten. Lesen Sie das Interview mit Geschäftsführer Marc Simmer ab Seite 37

Ans Herz gelegt sei Ihnen auch die Lektüre unseres im Innenteil eingehefteten Transformation Guides 2026. Darin finden Sie unter anderem einen umfassenden Blick auf den Edelstahl- und Sonderprofilespezialisten Welser Profile. CEO Thomas Welser mahnt, die Bedeutung europäischer Wertschöpfung nicht zu unterschätzen – die Stahlverarbeitung bleibt ein zentraler Pfeiler industrieller Leistungsfähigkeit. Welser Profile setzte früh auf Grünen Stahl und schuf damit einen Transparenzvorsprung, der heute sowohl die Kundenberatung als auch die Materialwahl prägt. Ebenso empfehlen wir Ihnen unser Förderverzeichnis 2026, das sämtliche Leistungen der Fördergeber klar strukturiert und praxisnah zusammenfasst.

An dieser Stelle bleibt uns nur noch, Ihnen für Ihre Treue zu danken. Wir wünschen Ihnen erholsame Weihnachtsfeiertage und freuen uns, Sie am 4. Februar mit einer brandneuen Ausgabe – online, druckfrisch im Postfach oder am Kiosk – überraschen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit der Lektüre der aktuellen Ausgabe!