Autoindustrie

VW will beim Autobauer Gaz einsteigen - Anteile von Deripaska als Problem

Volkswagen will sich offenbar am russischen Autobauer Gaz beteiligen - doch die Gespräche dazu liegen derzeit auf Eis, heißt es. Schwierigkeiten bereiten die Sanktionen der USA gegen den Oligarchen Oleg Deripaska, der übrigens in Österreich an der Strabag beteiligt ist.

Volkswagen ist offenbar an einem Einstieg beim russischen Autobauer Gaz interessiert. Im Dezember 2017 hatten Insider berichtet, dass VW Gespräche über einen Einstieg bei Gaz führt.

Doch derzeit gibt es keine Verhandlungen in diese Richtung. Der Grund dafür seien US-Sanktionen, sagte der Chef von VW Russland, Marcus Osegowitsch, der Nachrichtenagentur RIA.

Die US-Regierung hat gegen den Gaz-Besitzer Oleg Deripaska und das Unternehmen Strafmaßnahmen verhängt. Er versucht nun, seinen Anteil an Gaz zu verringern, damit die Maßnahmen gegen die Firma aufgehoben werden.

Ein ähnliches Vorgehen war im Dezember bei seinen Kernunternehmen Rusal und dessen Mutterkonzern En+ erfolgreich. (reuters/apa/red)

White Paper zum Thema

Zur Person:

Keine Sanktionen mehr gegen Strabag-Großaktionär Oleg Deripaska >>

Oligarch Deripaska bekommt von Strabag keine Dividende >>

Verwandte tecfindr-Einträge