Exportwirtschaft : Rückenwind für Standort Österreich
Um den Wirtschaftsstandort Österreich abzusichern und zu stärken und die Exportwirtschaft bei der Rückkehr auf den Wachstumspfad noch gezielter unterstützen zu können, haben das BMF und die OeKB die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten erneut ausgeweitet. Dazu zählen unter anderem:
Vorratsinvest Plus
Mit der „Vorratsinvest" werden seit April 2024 mittel- bis langfristige Finanzierungen von Lagern sowie Zahlungen an Lieferanten ermöglicht. Nun können Unternehmen mit starkem Exportwachstum mit der „Vorratsinvest Plus“ zusätzliche 20 Prozent ihrer durchschnittlichen Vorräte der letzten drei Jahre finanzieren, um damit den Vorratsaufbau zu antizipieren. Die Laufzeit beträgt in der Regel bis zu fünf Jahre, eine Übernahme von Corporate Risk ist bis zu 30 Prozent möglich.
Erweiterung Exportinvest
Um Exporte zu erhöhen bzw. abzusichern und damit Beschäftigung im Land zu halten, wurde die Möglichkeit der Finanzierung mittels „Exportinvest" auf Unternehmensgründungen und -übernahmen ausgeweitet. Bei Unternehmensgründungen richtet sich die Finanzierungshöhe nach der begründeten und nachhaltigen Prognose der Exportquote.
Exportfonds-Kredite
Mit dem Exportfonds-Kredit „light“ profitieren Kleinexporteure bis zu einem Höchstbetrag von 500.000 Euro von einem vereinfachten Verfahren. In Gebieten mit hoher Ausländernächtigungsquote können zudem nun auch Gastronomiebetriebe einen Exportfonds-Kredit erhalten.