Automobilbau : Renault Österreich: Elektroauto-Offensive ab 2012
Dieser Preis sei aber "von Laufzeit und Kilometer-Leistung der Batterie abhängig", erklärte Oliver Mandl, Produktmanager bei Renault Österreich. Unter dem Motto "Leistbar für alle" wünscht sich Österreich-Generaldirektor Guillaume de Vulpian gar eine "staatliche Förderung von 5.000 Euro" für diese umweltschonenden Fahrzeuge. Das Jahr 2011 dient als Jahr der Vorbereitung. Renault will hier eine führende Position, zumal alle Hersteller Pläne für Elektroautos verfolgen. Zum aktuellen Spionage-Fall bei Renault, wo angeblich drei Manager unerlaubt Informationen zur E-Auto-Strategie weitergegeben haben sollen, sagte de Vulpian nur: "Renault hat eine Klage eingereicht, und jetzt macht die Justiz ihren Job". Österreicher mit stärkerem Umweltbewusstsein Für 2020 erwartet der Renault-Manager, dass die Elektro-Autos in Europa ein Zehntel des Gesamtmarktes stellen werden. Persönlich habe er "das Gefühl, dass Elektro in Österreich schneller sein" werde als beispielsweise in Frankreich, denn das "Umweltbewusstsein ist in Österreich höher". 2010 verkaufte der französische Hersteller mit seinen Marken Renault und Dacia österreichweit 21.743 Pkw und erzielte damit einen Marktanteil von 6,6 Prozent. Damit sieht sich die Gruppe auf Platz drei des österreichischen Personenwagen-Marktes, im Privatkundenmarkt war Renault im Schlussquartal in Österreich die zweitstärkste Marke. Bei den leichten Nutzfahrzeugen erreichte die Renault-Gruppe im abgelaufenen Jahr 9,7 Prozent Marktanteil (2.741 verkaufte Fahrzeuge). (APA/red)