Vergleich : Marktübersicht Barcode-Lesegeräte für die Industrie
Noch schneller, noch exakter, noch effizienter – diese Eigenschaften erhoffen sich Unternehmen von modernen Code-Lesegeräten. Um die Erwartungen zu erfüllen, haben die Hersteller einige innovative Neuheiten in ihr Produktportfolio aufgenommen. 2D-Variante. So entwickelte QR-Code Erfinder Denso für den Relaunch des „AT-20“ ein völlig neues 2D-Modell. „Der aktuelle Trend im Einzelhandel geht in Richtung QR-Code und dazu braucht man auch den passenden Scanner“ erläutert Manuela Hagenauer vom österreichischen Exklusiv-Distributor Barcotec. Mit der 2D-Variante können jetzt auch Fotos gemacht und direkt über USB auf den PC übertragen werden. Der AT-20 kann bis zu dreizeilige Codes gleichzeitig einlesen, zusätzlich können auch Codes vom LCD-Display (wie Kundenkarten) abgelesen werden; das alles mit über 400 Scans pro Sekunde. Long-Range-Scanner. Motorola hat seit kurzem die Neue Long-Range-Scanner-Serie „DS3500-ER“ für das flexible Einscannen von 1D- und 2D-Barcodes im Programm. Die omnidirektionalen Scanner erfassen die Codes flexibel im Nah- und Fernbereich. „Damit können 1D- und 2D-Barcodes bis zu einer Entfernung von 9,14 Metern eingescannt werden“, erklärt Norbert Rickert, Sales Director Central Europe bei Motorola. Die Geräte eignen sich besonders für die Nutzung in scanintensiven industriellen Anwendungen. Durch ihre robuste Bauweise können sie sowohl zur Kommissionierung und Produktverfolgung im Lager als auch auf der Laderampe oder in Außenbereichen für das Bestandsmanagement eingesetzt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Leistungsfähigkeit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie grellem Sonnenlicht oder Dunkelheit. Die Scanner-Serie ist übrigens mit Kabel oder als Drahtlos-Version mit Bluetooth erhältlich. Tragbare Barcode Imager. Microscan präsentiert gleich zwei neue Produkte, die „HS-21“ und „HS-41“ Handheld Barcode Imager, die als tragbare Lösung für das Lesen von nahezu jedem 1D/2D Symbol geeignet sind. Das kompakte und widerstandsfähige Design soll laut Hersteller Stöße aus einer Fallhöhe von 1,85 m unbeschadet überstehen. Beide Lesegeräte sind ausgestattet mit einem 1.2 Megapixel CMOS Sensor und einem zweifach Lesebereich – jeweils nah und fern –um zuverlässiges Erfassen von langen 1D Barcodes bis zu hochaufgelösten 2D Symbolen anzubieten. Sie eignen sich für jede automatische Datenapplikation mit hohem Kontrast, von Reinräumen bis zu industriellen Umgebungen. Der HS41X beinhaltet außerdem eine extrem helle Beleuchtungstechnologie für das Lesen von schwierigen, kontrastarmen Codes inklusive direkten Teilemarkierungen wie Nadelprägung und chemischer Ätzung/Lasergravur. Kompakt und anpassungsfähig. „LECTOR 620“, die neue Baureihe von 1D- und 2D-Codelesern von Sick, zeichnet sich durch ihr kompaktes und industrietaugliches Design, eine zuverlässige Leseperformance, die schnelle Integration in verschiedene IT-Umgebungen von Verpackungsmaschinen sowie umfangreiche Analyse- und Diagnosemöglichkeiten aus. Eine intuitive Bedienung sorgt für Flexibilität, Funktionssicherheit und Verfügbarkeit. Eingesetzt werden die Codeleser in Anlagen für die Primär-, Sekundär- und Endverpackung. Eine gute Leseperformance bei allen gängigen 1D- und 2D-Codes wird dadurch erreicht, dass das Lesegerät die Codes mit einer Frequenz von 60Hz aufnimmt und alle Bilder zur Auswertung heranzieht. Für anlaufende Verpackungsprozesse können zudem Leseparameter wie Helligkeits- oder Kontrasteinstellungen selbstständig nachgeregelt werden. Somit passt sich das Gerät automatisch wechselnden Codequalitäten an und vermeidet nicht identifizierbare Verpackungseinheiten. Neue 2D Kamera. Mit der „MATRIX 450“ hat Datalogic ein industrielles High-End 2D Lesegerät für Anwendungen in der Logistik entwickelt. Das Bild mit fünf Millionen Pixeln, das 15mal pro Sekunde aufgenommen wird, ermöglicht eine Reihe von Anwendungen, die erstmalig von einer 2D Kamera abgedeckt werden. Dank der hohen Erfassungsrate bei sehr hoher Auflösung, eignet die Kamera sich speziell für hohe Fördergeschwindigkeiten auf kleinen und mittleren Fördersystemen. Einige zusätzliche Funktionen, wie eine kontinuierliche Bildfelderfassung, eine Dauerbeleuchtung und farbige Spotindikatoren, machen das Lesegerät noch benutzerfreundlicher – speziell bei der manuelle Objektpräsentation im Overhead Scanning Modus oder dem manuelle Beladen von Förderbändern.