Tiwag : Innkraftwerk: Späte Ausgleichszahlungen für Gemeinden
Die landeseigene Tiroler Wasserkraftwerke AG (Tiwag) hat sich im Zusammenhang mit dem Innkraftwerk Prutz-Imst mit den Anrainergemeinden auf Ausgleichszahlungen geeinigt. Die zwölf betroffenen Orte erhalten 680.000 Euro jährlich. Außerdem sei eine Einmalzahlung in der Höhe von 1,5 Millionen Euro vereinbart worden. Talschaftsvertrag In Tirol sind mittlerweile für sogenannte "nicht messbare Schäden" Ausgleichszahlungen an betroffene Gemeinden üblich. Beim Bau des Kraftwerkes war dies seinerzeit noch nicht der Fall. Fixiert wurde die Vereinbarung in einem sogenannten "Talschaftsvertrag". Betroffen sind die Gemeinden Prutz, Fließ, Zams, Schönwies, Imsterberg, Jerzens, Wenns, Arzl im Pitztal, Imst, Landeck, Faggen und Mils bei Imst. Die Summe wird nach einem "sachorientierten" Schlüssel auf die zwölf Orte aufgeteilt. Für die Vergangenheit, insbesondere die beiden Verhandlungsjahre, leistet die TIWAG die pauschalierte Einmalzahlung von 1,5 Millionen Euro. (APA/red)