Öl- und Gas

Shell will führender Grün-Wasserstoff-Anbieter Deutschlands werden

Der Öl-Gigant Shell hat Europas größte Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff am Freitag in Betrieb genommen.

Die Anlage eines europäischen Konsortiums unter Beteiligung Shells in Wesseling nahe Köln im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) mit einer Kapazität von 10 Megawatt (MW) soll helfen, die Energiewende weg von fossilen Brennstoffen in Deutschland voranzutreiben. Sie soll pro Jahr 1.300 Tonnen grünen Wasserstoff herstellen, teilte Shell mit.

"Wir wollen in Deutschland führender Anbieter von grünem Wasserstoff für Industrie- und Transportkunden werden", sagte Vorstandsmitglied Huibert Vigeveno.

Grüner Wasserstoff wird mit Hilfe erneuerbarer Energien wie etwa von Wind- oder Solarenergie produziert. In Deutschland und Europa soll er nach politischem Willen eine Schlüsselrolle für die Umsetzung der Klimaziele spielen. Er kann zum Beispiel in der Stahl- oder Chemieindustrie eingesetzt werden und den Kohlendioxid-Ausstoß deutlich reduzieren.

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Shell will bis 2050 seine CO2-Emissionen auf Null senken, indem die Öl- und Gasproduktion reduziert und der Bereich erneuerbare Energien ausgebaut wird. (apa/red)