Solides Halbjahr

Palfinger-CEO Andreas Klauser: "Haben diese Phase gut gemeistert"

Das Geschäft des Salzburger Kranherstellers Palfinger zeigt sich in wesentlichen Segmenten als krisenresistent. Auch dank der Digitalisierung der Prozesswelt.

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Industriekonjunktur Maschinenbau Palfinger Andreas Klauser

Die Schadensbegrenzung ist gelungen: Palfinger-CEO Andreas Klauser präsentierte solide Halbjahreszahlen trotz Covid-19

Weniger Umsatz (minus 18,3 Prozent), weniger Gewinn, dennoch Zahlen, auf die das Unternehmen bei diesem konjunkturellen Rahmens stolz sein könne: Die Branchenvielfalt mache den Salzburger Kranhersteller "krisenresistent", sagt Palfinger-CEO Andreas Klauser bei der Präsentation der Zahlen des ersten Halbjahrs 2020. Am Umsatzziel, der 1,5-Milliarden-Marke 2020, halte man fest. „Unter der Voraussetzung, dass es zu keinen weiteren externen Schockmomenten kommt", sagt Klauser.

In einer Situation großer Unsicherheit und geringer Visibilität sei es gelungen, Mitarbeitern, Partnern und Kunden Stabilität und Zuverlässigkeit zu garantieren“, sagt Klauser. In Europa - "hier wurde die Coronakrise gut gemanagt"-  sei eine gewisse Stabilisierung, auch dank des anziehenden deutschen Markts, zu beobachten. Die EBIT-Marge im ersten Halbjahr fiel mit 5,3 Prozent erfreulich aus (EBIT: 38,7 Millionen Euro), sagt CFO FElix Strohbichler.

Die Digitalisierung der Vertriebsaktivitäten habe positiv aufs Geschäft gewirkt - so auch der Go-Live der SAP-Software S/4 HANA Anfang April in der Vetriebseinheit EMEA.

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Nach drei Monaten Kurzarbeit schalte man nun in den normalen Modus. Optionen halte man sich dennoch alle offen - auch eine mögliche Rückkehr in die Kurzarbeit, wenn die konjunkturelle Erholung sich nur "als kurzes Aufflackern" entpuppe, sagt CEO Klauser.

Das Auftragsbuch der Salzburger jedenfalls liege weitgehend auf dem Niveau von Ende 2019.

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