Windkraftindustrie

Neuer Großauftrag für Siemens Gamesa

Siemens Gamesa liefert an den schwedischen Energieriesen Vattenfall Windräder für drei Windparks auf See. Die Schweden investieren etwa 1,7 Milliarden Euro in den Bau, die Hälfte davon in Windturbinen.

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat bei dem Windkraftanlagen-Hersteller Siemens Gamesa 113 Windkraftwerke der neuen Acht-Megawatt-Klasse bestellt. Die Windturbinen werden in drei Offshore-Windparks in der Nordsee und der Ostsee aufgestellt und bringen dann eine Leistung von 950 Megawatt, wie Vattenfall in Berlin mitteilte. Das entspricht etwa einem konventionellen Kraftwerk.

113 Windräder so stark wie ein konventionelles Kraftwerk

41 Turbinen mit zusammen rund 350 Megawatt entfallen auf die Windparks Vesterhav Nord und Syd vor der Westküste Dänemarks, weitere 72 Turbinen mit 600 Megawatt auf das Projekt Kriegers Flak in der dänischen Ostsee. Das wäre dann der größte Windpark in der Ostsee überhaupt.

Insgesamt investiere Vattenfall rund 1,7 Mrd. Euro in den Bau der Windparks, heißt es in der Mitteilung. Rund die Hälfte davon dürfte auf die Windturbinen entfallen. Die Windparks sollen bis 2022 in Betrieb gehen. Vattenfall will innerhalb einer Generation aus fossiler Energie aussteigen und setzt auf den Ausbau der Windenergie.

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Schwierige Situation bei Siemens Gamesa

Siemens Gamesa ist ein Zusammenschluss aus der Windenergie-Sparte von Siemens mit dem spanischen Unternehmen Gamesa. Das Unternehmen plant gegenwärtig, ungefähr jede fünfte Stelle abzubauen. (dpa/apa/red)

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