Fabrik 2016

Kostwein hat die effizienteste Fabrik Österreichs

Beim diesjährigen Produktionswettbewerb Fabrik 2016 hatte der Kärntner Maschinenbauer Kostwein die Nase vorn. Nur knapp geschlagen geben mussten sich Rosenbauer International, die Dräxlmaier Group und Kapsch Components.

Das Kärntner Maschinenbauunternehmen Kostwein ist Sieger des Fabrik2016 Awards von Fraunhofer und INDUSTRIEMAGAZIN. Nach einer Reihe von Vor-Ort-Evaluierungen hatten die Shortlist-Kandidaten bei einem Hearing in St. Valentin noch die Möglichkeit zu einer Präsentation ihrer Fertigung. Das Klagenfurter Präzisionsfertigungsunternehmen Kostwein überzeugte dabei die Jury rund um Sabine Herlitschka, Infineon; Knut Consemüller, Ex-Boehler Uddeholm; Wilfried Sihn, Fraunhofer Austria; Claus Raidl, OeNB.

Fabrik2016 © Matthias Heschl | www.matthiasheschl.com

Die Jury fühlte den Unternehmen auf den Zahn: Sabine Herlitschka, Knut Consemüller, Wilfried Sihn und Claus Raidl.

Nur knapp geschlagen geben mußten sich dabei das Werk Leonding 2 des oberösterreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer International AG (Rang 2) und die Braunauer Dräxlmaier Group (Rang 3).

Fabrik2016 © Matthias Heschl | www.matthiasheschl.com

Gesamtrang Drei holte die Dräxlmaier Group Braunau. Im Bild rechts: Head of Industrial Engineering Michael Voichtleitner und Dräxlmaier-Standortleiter Sauerlachner (Bildmitte), links: Laudator Joe Kranawetter (Weidmüller).

Der Preis der Sonderkategorie „Efficient Factory 2016“ ging an Rosenbauer. Die Auszeichnung "Smart Factory 2016" ging ebenfalls an die Leondinger. Den Kategoriesieg „Green Factory 2016“ holte das Kapsch Components Werk im 23. Wiener Gemeindebezirk.

Fabrik2016 © Matthias Heschl | www.matthiasheschl.com

In den Wettbewerbskategorien "Efficient Factory" und "Smart Factory" ging der Sieg an Rosenbauer, den Zweitplatzierten in der Gesamtwertung. Von links: Produktionsleiter Leonding II Daniel Tomaschko, Christian Kleebauer, Head of Area Central and Eastern Europe und CTO Gottfried Brunbauer

Der in diesem Jahr bereits zum siebten Mal vergebene Preis gilt als der härteste Produktionspreis Europas. Er geht an Unternehmen, die in einer Reihe von Kriterien am besten abschneiden: Wie kooperativ ist die Supply-chain ausgerichtet? Wie erfolgt die Wertschöpfung? Nach welchen Prinzipien wird produziert? Auch Bestandsmanagement und Logistik, Kunden- und Lieferantenbeziehungen wurden evaluiert. Der Preis wird alljährlich von den Produktionsforschern des Fraunhofer Institutes und INDUSTRIEMAGAZIN ausgelobt.

Sehen Sie sich hier alle Fotos der Veranstaltung an. Eine detaillierte Nachlese des Wettbewerbs haben wir hier für Sie bereitgestellt.