Autoindustrie

Jetzt also doch: VW schließt Fusion mit Fiat nicht aus

Nach den Worten des Konzernchefs Matthias Müller steht der deutsche Autobauer Volkswagen einer Fusion mit Fiat Chrysler sehr wohl offen gegenüber. Erst vor wenigen Tagen hat Müller die Avancen des Fiat-Chefs Marchionne scharf zurückgewiesen.

Volkswagen steht einer Fusion mit Fiat Chrysler nach den Worten von Vorstandschef Matthias Müller sehr wohl offen gegenüber. Er schließe ein Gespräch mit Fiat-Chef Sergio Marchionne nicht aus, sagte Müller am Rande der Bilanzpressekonferenz in Wolfsburg. Er fügte hinzu: "Es wäre sehr hilfreich, wenn Herr Marchionne seine Überlegungen auch mir mitteilen würde."

Marchionne hatte eine Übernahme von Fiat durch Volkswagen ins Gespräch gebracht - kurz nachdem der Verkauf von Opel durch General Motors an Peugeot bekanntgegeben worden war. Noch in der vergangenen Woche, auf dem Genfer Autosalon, hatte VW-Chef Müller daraufhin betont: "Ich bin für nichts gesprächsbereit, ich kümmere mich um VW, ich kümmere mich doch nicht um Fiat." VW habe derzeit andere Sorgen als Übernahmen.

Auch jetzt machte Müller deutlich, dass sein Haus einen Zukauf nicht zwingend brauche, um wieder in die Offensive zu kommen: "Ich bin ganz zuversichtlich, was die Zukunft von Volkswagen betrifft - mit oder ohne Herrn Marchionne." (reuters/apa/red)

White Paper zum Thema

Aktuell zu diesem Thema:
VW-Chef Müller weist Flirtversuche von Fiat scharf zurück >>
Analyse: Opel war nicht der letzte große Deal der Autoindustrie >>
"Skandal beendet": Für VW scheint in Wolfsburg wieder die Sonne >>

Verwandte tecfindr-Einträge