Klimawandel

Große Finanzfirmen agitieren plötzlich gegen den Klimawandel

Finanzfirmen haben üblicherweise nur ein Ziel - und auf dem Weg dahin investieren sie in alle Bereiche, in denen eine satte Rendite winkt. Mit dem zunehmenden Klimawandel gerät dieses Geschäftsmodell in Gefahr. Also gibt es nun öffentlichkeitswirksame Aufrufe.

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415 Großinvestoren aus aller Welt, die Vermögen im Volumen von 32 Billionen Dollar verwalten, haben die internationale Gemeinschaft zum verstärkten Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen.

"Die globale Umstellung auf saubere Energie ist im Gange, aber die Regierungen müssen noch viel mehr tun, um den Übergang zu niedrigen CO2-Emissionen zu beschleunigen und die Widerstandsfähigkeit unserer Wirtschaft, der Gesellschaft und des Finanzsystems gegenüber Klimarisiken zu verbessern", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Investoren, zu denen unter anderem Gesellschaften wie UBS Asset Management und Aberdeen Standard Investments zählen.

Der britische Vermögensverwalter Schroders warnte, nicht zu handeln könne zu einem permanenten wirtschaftlichen Schaden führen, der das Ausmaß der Finanzkrise um das drei- oder vierfache übersteige. Derzeit läuft im polnischen Kattowitz der UN-Weltklimagipfel, auf dem es unter anderem darum geht, wie die Erderwärmung aufgehalten werden soll. (reuters/apa/red)