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Christian Kern wird Präsident einer chinesischen Industrielobby

Der frühere Spitzenpolitiker der SPÖ und Österreichs Bundeskanzler wird Präsident eines chinesischen Unternehmervereins in Europa. Dieser Verein ist direkt an die Regierung Pekings angebunden und vertritt rund 2.000 der größten Firmen Chinas.

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Der frühere Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) ist nun Europa-Präsident eines chinesischen Unternehmervereins. Der Ex-ÖBB-Chef und Ex-Verbund-Manager wurde Präsident des European China Business Council, das der Verein CEATEC (China Europe Association for Technology and Economic Cooperation) ins Leben gerufen hat, berichtet das Nachrichtenmagazin "Trend".

Enge Anbindung direkt an Peking

Die CEATEC ist ein Unternehmerverband, der stark an die chinesische Regierung angebunden ist. Mitglieder sind rund 2.000 der größten Firmen Chinas, darunter Weltkonzerne wie Alibaba oder Tencent, aber auch Staatsbetriebe wie China Construction.

"Die CEATEC baut wegen des Handelskrieges mit den USA ihre Europa-Aktivitäten aus", begründet Kern seinen neuen Nebenjob. "Sie wollen eine Annäherung, und die wird es auch geben müssen." Auf die Ereignisse etwa auf Hongkongs Straßen angesprochen, meint Kern, dass viele CEATEC-Mitglieder sehr wohl wissen, dass sich China öffnen müsse - und manche das auch sagen. (apa/red)

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