Mineralölindustrie

BRUA-Pipeline: Neue Gasleitung aus Rumänien soll Österreich versorgen

Der staatliche rumänische Gaspipeline-Betreiber Transgaz will noch heuer mit den Bauarbeiten für die Pipeline BRUA (Bulgarien - Rumänien - Ungarn - Österreich) beginnen und bis Dezember 2019 damit fertig sein. Damit soll die Energieversorgung Mittelosteuropas diversifiziert werden.

Brua-Pipeline-Projekt der EU-Kommission

amit werde die Pipeline rechtzeitig 2020 in Betrieb gehen können, wenn ExxonMobil und OMV Petrom mit der Gasförderung im Schwarzen Meer beginnen, kündigte Energieminister Toma Petcu an.

Der Energieminister habe darüber hinaus den größten rumänischen Gasproduzenten und -versorger Romgaz mit einer Machbarkeitsstudie für Gasspeicher beauftragt, berichtete die Nachrichtenagentur Agerpres am Sonntag. Damit wäre man in der Lage, Gas im Sommer billiger einzukaufen und einzulagern, um es im Winter teurer exportieren zu können.

Die neue Pipeline soll insgesamt 550 km lang sein und jährlich bis zu 1,5 Mrd. Kubikmeter Erdgas nach Bulgarien sowie 4,4 Mrd. Kubikmeter pro Jahr nach Ungarn liefern können. Geopolitischer Hintergrund: BRUA soll Südosteuropas Gasversorgung diversifizieren. Die Europäische Kommission und die Energieminister aus 12 EU-Ländern haben bereits im Vorjahr ein regionales Kooperationsabkommen unterzeichnet, der den Βau des rumänischen Teils des Pipelinenetzes fixiert.

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