Bahnindustrie

Alstom und Snam arbeiten an einem Wasserstoff-Zug

Der französische Zughersteller Alstom und der italienische Gasnetz-Betreiber Snam wollen gemeinsam mit Wasserstoff betriebene Züge für die Bahn Italiens entwickeln. Beide haben nun für fünf Jahre eine entsprechende Kooperation fixiert.

Der französische Zughersteller Alstom und der italienische Gasnetz-Betreiber Snam haben sich auf ein Abkommen für die Entwicklung von Wasserstoff-Zügen für das italienische Bahnnetz geeinigt. Die Zusammenarbeit soll fünf Jahre lang dauern. Schon Anfang 2021 sollen erste Projekte für die Bahnmobilität mit Wasserstoff entwickelt werden.

Alstom wird sich um die Lieferung und die Standhaltung der Wasserstoff-Züge kümmern. Snam, die 2016 mit der deutschen Allianz Capital Partners einen 49-Prozent-Anteil an der OMV-Pipelinetochter Gas Connect Austria (GCA) übernommen hat, wird für die Entwicklung der Infrastrukturen zur Produktion und für den Transport des neuen Zuges zuständig sein.

"Wir setzen stark auf Wasserstoff, daher haben wir uns für die Partnerschaft mit Snam entschlossen. Unser Zug Coradia iLint verkehrt bereits in Deutschland. Wir hoffen, dass Wasserstoff-Züge bald auch in Italien unterwegs sein werden", sagte Michele Viale, CEO von Almstom in Italien. (apa/red)

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