Baustoffindustrie

Wienerberger plant wieder mit Firmenübernahmen

Der Wiener Weltmarktführer bei Ziegeln hat seine Prognose für heuer trotz der Coronakrise nochmals nach oben korrigiert. Konzernchef Heimo Scheuch stellt auch weitere Akquisitionen in Aussicht, ohne jedoch Details zu nennen.

Der börsennotierte heimische Ziegelhersteller Wienerberger hat seine Prognose für den bereinigten operativen Gewinn für das Gesamtjahr 2020 nach oben geschraubt. Anstelle der bisher in Aussicht gestellten 480 bis 500 Millionen sind nach Unternehmensangaben beim bereinigten EBITDA nun rund 545 Mio. Euro in Sicht. Das Ergebnis werde besser als erwartet, schrieb Wienerberger. Es wurden auch Zukäufe in Aussicht gestellt. Für das Jahr 2019 hatte Wienerberger ein bereinigtes EBITDA von 587 Mio. Euro bilanziert.

Weitere Firmenübernahmen möglich

Äußerst positiv sei für das Unternehmen trotz des erneuten Lockdowns das vierte Quartal verlaufen. Geholfen haben hier die witterungsmäßig milden Monate Oktober und November ebenso wie schneller vorangeschrittene Effizienzsteigerungen.

2021 will Konzernchef Heimo Scheuch wieder an ein Ergebnis nahe dem Vorkrisenniveau erreichen. In der jüngsten Mitteilung wurden weitere Akquisitionen in den Raum gestellt, Details dazu wurden nicht genannt. (apa/red)