Stahlbau

Waagner-Biro: Diese Verkäufe stehen nach der Pleite an

Beim Wiener Stahlbauer Waagner-Biro stehen nach der Insolvenz Verkäufe an: Die Sparte für Bühnentechnik geht wahrscheinlich an den österreichischen Investor Erhard Grossnigg. Auch der Verkauf der Brückenbausparte läuft.

In der Gruppe des insolventen Anlagenbauers Waagner-Biro stehen Verkäufe an. Für die Bühnentechnik-Sparte soll es kommende Woche so weit sein, sagt die Insolvenzverwalterin.

Noch bevor die Bühnentechnik-Tochter des Waagner-Biro-Konzerns infolge der Insolvenz anderer Konzernteile ebenfalls in die Pleite zu schlittern drohte, hat der österreichische Sanierer Erhard Grossnigg ein Angebot für die Bühnentechnik-Firma Austria Stage Systems gelegt.

Laut "Presse" gibt es zwar einen Mitbewerber, Grossniggs Chance auf den Zuschlag gilt aber als sehr groß. "Ich möchte den Verkauf nächste Woche abschließen", wird Romana Weber-Wilfert, Insolvenzverwalterin der Waagner-Biro AG, in der Zeitung zitiert.

Auch der Verkauf der insolventen Brückenbau-Tochter (Waagner-Biro Bridge Systems AG) wird vorangetrieben. Dafür läuft die Angebotsfrist wie berichtet bis 7. Dezember.

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Weitere Waagner-Biro-Tochter stellt Konkursantrag

Gleichzeitig hat eine weitere Tochterfirma der insolventen Waagner-Biro AG, die WBB Stahl- und Maschinenbau AG, einen Konkursantrag beim Handelsgericht Wien eingebracht. Das haben die Gläubigerschutzverbände AKV und KSV 1870 bekanntgegeben. Das kleine Unternehmen hat nur einen Dienstnehmer, die Gesamtverbindlichkeiten gegenüber den 10 betroffenen Gläubigern betragen rund 160.000 Euro. (apa/red)

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