Autoindustrie

VW sucht tausende IT-Ingenieure für neue Software-Einheit

Für seine neue Software-Einheit will VW im kommenden Jahr 2.500 Experten einstellen. Zusätzlich bildet der Weltmarktführer hunderte Software-Entwickler selbst aus. Der Plan dahinter: Den größten Teil der Software im eigenen Haus zu produzieren.

Für seine neue Software-Einheit will Volkswagen im kommenden Jahr 2.500 Experten einstellen. Zusätzlich bilde VW hunderte von Software-Entwicklern selbst aus, teilte der deutsche Autobauer mit. Ab Anfang 2020 will VW, wie bereits angekündigt, die Kompetenzen in der Fahrzeug-IT zusammenführen und mittelfristig deutlich aufstocken.

Bis 2025 sollen es inklusive externer Einstellungen, Firmenübernahmen und Fachleute aus den Konzernmarken mehr als 10.000 IT-Experten werden. Sie sollen die Zuständigkeiten für Fahrzeug-Software bündeln, am Ende auch in einer eigenen Marke.

Standorte in Deutschland, den USA - und in China

Die neue Software-Einheit soll Standorte unter anderem in Wolfsburg, Ingolstadt und Berlin sowie in Seattle und Peking haben.

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"Im kommenden Jahr wollen wir in den Zukunftsfeldern der Mobilität von der Elektrifizierung bis zu Digitalisierung, Software-Entwicklung und Connectivity allein in Deutschland rund 2.500 Experten an Bord holen", sagte VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. Benötigt werden die Experten, um die Elektromobilität, Vernetzung und Digitalisierung künftiger Fahrzeuggenerationen zu entwickeln und voranzutreiben.

Der Anteil selbst entwickelter Software soll bei VW von derzeit weniger als 10 auf mehr als 60 Prozent steigen, wie der Autobauer bereits angekündigt hatte. (dpa/apa/red)

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