Unternehmensstrategie

Voestalpine-Chef Eibensteiner: "Wir bereiten uns auf ein schwieriges Jahr vor"

Der neue Chef des oberösterreichischen Stahlkonzerns Voestalpine, Herbert Eibensteiner, hat Mitarbeiter und Anleger auf härtere Zeiten eingeschworen: "Wir bereiten uns auf ein schwieriges Jahr vor", so Eibensteiner.

Herbert Eibensteiner Voestalpine Stahlindustrie

Dem Konzern machen wie der gesamten Schwerindustrie die Unsicherheit der Kunden angesichts der Handelskonflikte zwischen den USA und China beziehungsweise des Brexit zu schaffen. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 (per Ende März) war der operative Gewinn (Ebitda) um 28 Prozent eingebrochen.

Eibensteiner will die Kosten um jährlich 100 Mio. Euro senken. Die Hälfte davon werde schon im laufenden Geschäftsjahr erzielt, bekräftigte er. Kürzlich hat er auch die Chancen der Elektromobilität für den Konzern hervorgehoben: Als Autozulieferer sei die Voestalpine gut aufgestellt. Mit dem Umstieg auf Elektroautos gebe es sehr gute Chancen, direkt im "Motor" von Fahrzeugen aktiv zu werden - etwa bei Batteriekästen.

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Der Manager hatte im Juli den Chefposten vom langjährigen Voestalpine-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Eder übernommen. 

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