Wasserkraft

Verbund bietet nicht mehr für Wasserkraftwerke in Portugal

Österreichs größter Versorger ist aus dem milliardenschweren Rennen um Wasserkraftwerke in Portugal ausgestiegen. Insidern zufolge waren zuletzt vier Unternehmen in der engeren Auswahl.

Der börsennotierte Verbund hat sich aus dem Bieterprozess um die milliardenschweren Wasserkraftwerke des portugiesischen Energiekonzerns EDP zurückgezogen. "Wir sind aus dem Prozess ausgestiegen", sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Man habe Chancen und Risiken abgewogen und sei dann zu diesem Entschluss gekommen, sagte sie.

Um Mitternacht war die Frist für die Abgabe der finalen Angebote abgelaufen. Der mehrheitlich in Staatsbesitz stehende Verbund hatte im September bestätigt, ein erstes Angebot abgegeben zu haben.

Neben Österreichs größtem Stromkonzern waren Insidern zufolge weitere vier Unternehmen in der engeren Auswahl: Die deutsche Investmentfirma Aquila Capital, die spanische Iberdrola, die norwegische Statkraft und die französische Engie. Die auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentfirma Aquila Capital hatte bereits vor einem Jahr 21 Wasserkraftwerke von EDP in Portugal gekauft. (reuters/apa/red)

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